Stefan Barta: Mein Parkstadion

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Mein Parkstadion

Stefan Barta. Verlag Ecke Tor 2009, Gebundene Ausgabe, 167 Seiten, € 17,52

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Mein Parkstadion Geliebt, gehaßt, vermißt … 28 unvergleichliche Jahre auf Schalke

Das Buch ist im Jahre 2009 im .de aus Hamm in Westfalen erschienen. Es ist 167 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Am Ende der Saison 2000 / 2001 verabschiedete sich das Parkstadion (in Gelsenkirchen) von den Fans. Es hatte über 28 Jahre lang Schalke 04 als Heimstätte gedient. Auch wenn der Gelsenkirchener Traditionsverein nicht immer Sternstunden erlebte und die Fans so manch ungemütliche Zeit über sich ergehen lassen mußten, kann der eingefleischte Anhänger von SO4 wohl so manche Anekdote und Episode erzählen.

Über den Autoren

Barta ist Jahrgang 1963. Studiert hat er in Bielefeld und Berlin, gearbeitet in Griechenland, der Schweiz und Spanien. Heute lebt er mit seiner Familie in Hamm in Westfalen. Der gelernte Dekorateur arbeitet heute als Veranstaltungsorganisator.

Über den Verlag

Ob es den Verlag tatsächlich als ernstzunehmendes Unternehmen gibt? Keine Ahnung. Ernstzunehmende Angaben über ihn – wie beispielsweise einen Internetauftritt – sind im weltweiten Netz jedenfalls nicht zu funden.

Die Buchbesprechung

Das Buch ist eine angenehme Abwechslung zu den Fußballbüchern, wie sie sonst üblich sind. Hier kommt zwar auch eine Fußballmannschaft vor; sie steht aber nicht im Vordergrund. Nein. Hier geht es mal um ein Gebäude, um ein Fußballstadion, um genau zu sein. Keine endlosen Statistiken, keine Biographien längst vergessener und unbekannter Spieler – eine solche Abwechslung kann herrlich sein.

Das Buch schwelgt in Erinnerungen. Die Stadionzeitung „Schalker Kreisel“ kommt hier genaso vor wie Eintrittskarten, Mannschaftstrikots, Fanbekleidung und andere interessante Ausstellungsstücke. Wer häufiger im Parkstadion zu Gast war, wird bestimmt das eine oder andere Mal „Weißt du noch?“ ausrufen können.

Daß hier der wahre Fan schreibt, ist wohl nicht zu übersehen. Rein rhetorisch gefragt: Wer sonst hätte sich wohl die Mühe gemacht, so tief in die Vereinsgeschichte einzutauchen und so viele Details, die ja eigentlich nichts als Nebensächlichkeiten sind, so liebevoll zu präsentieren? Fußball ist je bekanntlich die schönste Nebensache der Welt. Gut recherchiert und ansprechend aufbereitet sind die Fakten auf jeden Fall. Dieses Kompliment kann man dem Autoren auf jeden Fall machen.

Das Ruhrgebiet besitzt ja eine reiche Fußballkultur, die sich unter anderem an den Vereinen und ihren Stadien zeigt. Ein Buch wie dieses schreit nach weiteren Ausgaben. Beispielsweise über das Westfalenstadion in Dortmund oder das Wedau-Stadion in Duisburg. Vielleicht könnte der Verlag ja mal was darüber schreiben? Über die Vereine gibt es eine reichhaltige Literatur, über ihre Stadien nicht unbedingt.

Das Fazit

Barta ist ein fußballbegeisterter Zeitgenosse. Dies ist deutlich zu sehen. Für den wahren Schalke 04-Fan liegt hier bestimmt ein interessantes und lesenswertes Buch vor.

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