Stefan Jordan: Lexikon Psychologie

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Lexikon Psychologie

Stefan Jordan (Herausgeber). Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag 2005, Gebundene Ausgabe, 380 Seiten, € 12,86

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Stefan Jordan / Gunna Wendt (Hrsg.): Lexikon Psychologie Hundert Grundbegriffe

Das vorliegende Nachschlagewerk ist im jun. Verlag Stuttgart erschienen und zwar im Jahre 2005; 380 Seiten beträgt der Umfang.

Die Inhaltsangabe

Wie wirkt sich die körperliche und seelische Grundausstattung eines Menschen auf sein Fühlen, Empfinden, Denken, Erleben, Handeln und Verhalten aus? Der Inhaltsangabe auf dem hinteren Buchdeckel zufolge ist dies die zentrale Frage der Psychologie. Beiträge „namhafter“ Experten sollen in dem Buch „in kurzen, leserfreundlichen Artikeln Auskunft“ geben.

Erhard Doubrana, Helene Puhr, Klaus Foppa und Paul L. Jansen sind einige dieser Fachgelehrten, die Texte für das Lexikon beisteuern. Sie kümmern sich um Begriffe wie Psychotherapie, pädagogische Psychologie, Schuldgefühle, feministische Psychologie, Autismus oder Arbeits- und Organisationspsychologie. Die Autoren haben in der Regel einen Professorentitel und sind in Forschung und Lehrer tätig, können also alle ein hohes fachliches Niveau vorweisen.

Die Buchbesprechung

Berühmte Psychologen (wie Freud, Mitscherlich u. a.) werden in dem Buch als bekannt vorausgesetzt und daher nicht näher vorgestellt. Genauso wenig sind hier Fallbeispiele aufgeführt. Die Ausführungen bewegen sich also auf einem abstrakten und wissenschaftlichen Niveau, bei dem es darum geht, Begriffe zu erklären. Die Sichtweise ist die des Arztes und Wissenschaftlers, nicht die des Patienten.

Es ist daher nicht wirklich verwunderlich, dass das Buch, das das Format der Reclam-Hefte hat, aber nicht deren Farbgebung aufweist, eine reine Bleiwüste ist. Fotos und Abbildungen fehlen dementsprechend völlig.

Wie erklärt man psychologische Begriffe? Die Autoren bemühen sich zwar um eine allgemeinverständliche Darstellung; ihr fachlicher Hintergrund ist aber unübersehbar. So gibt es beispielsweise häufige Quellenangaben, die belegen, auf wen man sich bezieht. Man kann die Herangehensweise also durchaus als wissenschaftlich bezeichnen.

Die Beiträge sind tatsächlich recht kurz und gehen in der Regel auch nur über einige wenige Seiten. Sie können daher auch nur einen Einstieg in die jeweilige Thematik bieten. Wer weitergehende Informationen braucht, sei an die Literaturempfehlungen verwiesen, die es nach jedem Artikel gibt.

Ob und inwieweit hier die ganze Bandbreite der Psychologie ausgeschöpft wird oder ob durch die Begrenzung auf 100 Begriffe eine willkürliche Begrenzung auf ausgewählte Bereiche der Psychologie erfolgt, kann man als fachlicher Laie natürlich nur schwer einschätzen. Es wirkt aber so, als ob hier die gängigen und bekannten Themen der Psychologie ausgewählt wurden.

Das Fazit

Das Buch ist für Leser, die schon an einer gründlichen Erklärung der Begriffe interessierte sind, sehr gut geeignet. Wer allerdings der Meinung ist, daß Psychologen und Psychiater nur deswegen ihren Beruf ergriffen haben, weil sie sich selbst kurieren möchten, der sollte allerdings die Finger von dem Buch lassen. Das Niveau ist dann doch zu hoch für ihn.

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