Stefan Wolf: Der Meisterdieb und seine Feinde

Autorenwertung
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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Der Meisterdieb und seine Feinde; Hannover 2002; 190 Seiten; ISBN: 3-8144-0396-2

Stefan Wolf ist das Pseudonym von Rolf Kalmuczak. Er wurde am 17. April 1938 in Nordhausen/Harz geboren. Gestorben ist er am 10. März 2007 in Garmisch-Partenkirchen. Kalmuczak verfasste unter mehr als 100 Pseudonymen Drehbücher, diverse Jugendbücher, Illustriertenromane und Hörspiele.

Kalmuczak war Redakteur bei Tageszeitungen, freier Mitarbeiter bei Stern und Quick, Lektor und einer der Autoren der Jerry-Cotton-Reihe. Bekannt wurde er vor allem als „Stefan Wolf“ mit der TKKG-Buchreihe. Die Gesamtauflage seiner TKKG-Bücher beläuft sich der Sekundärliteratur zufolge auf 14 Millionen. Von den TKKG-Hörspielen gingen insgesamt fast 30 Millionen Kassetten und CDs über den Ladentisch. Hier liegt Band 96 der Jugendbuchreihe vor.

Die Serie wurde 1979 von Rolf Kalmuczak ins Leben gerufen. Die Bücher wurden unter dem Pseudonym Stefan Wolf veröffentlicht. Eigentlich sollte die Serie unter dem Namen Die vier Freunde auf den Markt kommen. Da es aber schon eine Jugendbuchserie mit dem Titel Fünf Freunde von Enid Blyton gab, entschied sich Kalmuczak für eine Notlösung. Er benannte die Serie nach den Anfangsbuchstaben der vier Freunde: TKKG (Tim, Karl, Klößchen, Gaby). So berichtet es die Legende.

Doch nun zu dem vorliegenden Roman.

Der Meisterdieb ist ein geheimnisvoller Einbrecher, der Politiker, Wirtschaftsbosse sowie Medien- und Sportstars gleichermaßen heimsucht. So ganz nebenbei betätigt er sich auch noch als Heiratsschwindler. Und wenn Jean-Rene Wenk – so heißt der Verbrecher mit bürgerlichem Namen – die Gelegenheit dazu hat, ist er auch noch als Erpresser aktiv.

TKKG ist hier komplett auf sich allein gestellt. Kommissar Glockner, Gabys Vater, ist auf Dienstreise in den USA. Trotzdem gelingt es den Internatsschülern – wie in der Jugendbuchreihe so üblich -, einer Reine von Verbrechen auf die Spur zu kommen. Und sie natürlich auch eigenständig und in kürzester Zeit zu lösen. Die Hilfe von Erwachsenen ist hier erst erforderlich, als der Fall aufgeklärt ist und es um die Verhaftung der kriminellen Übeltäter geht.

Einbruchsdiebstahl, Heiratsschwindel, Erpressung – die Delikte mögen „harmloser“ Natur sein. Die Handlung bietet aber zielgruppengerechte, also Kinder und Jugendliche ansprechende Unterhaltung. Die Geschichte wirkt dabei ein wenig oberflächlich, auch im Vergleich zu Buchreihen wie den drei Fragezeichen. Dafür wird mehr Wert auf Spannung gelegt.

Ein Wort zum herausgebenden „Verlag“ sei hier erlaubt.

Die Pelikan Holding AG wurde 1832 in Hannover als Hersteller von Schreibtinte und Künstlerfarben gegründet. Seither produziert sie Geräte und Materialien aus fast der gesamten Bandbreite des Bürobedarfs. Die Unternehmensgruppe beschäftigte zum 31. Dezember 2011 1.275 Mitarbeiter und erwirtschaftete im selben Jahr einen Umsatz von 225,6 Millionen Schweizer Franken. Das Unternehmen wird an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange geführt.

Ab der Mitte der 1970er versuchte das Unternehmen über Beteiligungen und Tochtergesellschaften auch in den Bereichen Bürodrucker, Kopiergeräte (Lumoprint), Tageslichtprojektoren, Datenträger, Kosmetik und Spiele Fuß zu fassen. 1978 wurde die Pelikan GmbH in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und völlig umstrukturiert. Sie besaß damals 40 Tochterunternehmen, die auch branchenfremd produzierten. Anfangs wurden die Aktien nur von Gesellschaftern der Familie Beindorff gehalten. Erfolgreich wurde die zwischen 1979 und 2004 im firmeneigenen Verlag herausgegebene Jugendbuchreihe TKKG.

Das Fazit

Hier liegt Unterhaltung für Kinder und Jugendliche vor.

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