Stinkheim am Arschberg

Autorenwertung
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  • Unterhaltung
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Stinkheim am Arschberg

Michael Sowa. Verlag Antje Kunstmann 2012, Gebundene Ausgabe, 32 Seiten, € 14,95

Rezension von: skrueger | Rezensionsdatum:

Stinkheim am Arschberg [Gebundene Ausgabe]
(Autor) erschienen im

Autor
Michael Sowa wurde am 1. Juni 1945 in Berlin geboren. Er studierte Kunstpädagogik. Seit 1975 ist er als freier Maler und Zeichner tätig. Er ist Illustrator von Magazinen, Zeitschriften und Büchern. Er hat gemeinsam mit Axel Hacke gearbeitet und auch seine Texte illustriert. Manche kennen ihn vielleicht besser unter seinem Pseudonym Heinz Obein. Er erhielt für seine Arbeiten mehrere Preise und präsentierte in Ausstellungen im In- und Ausland.
Seine Bilder sind voll von skurrilen Details. Diese zu suchen und zu erkennen bereitet Kindern viel Freude. Sein Zeichenstil ist akkurat und erinnert an die Malweise der Künstler des Realismus.

Inhalt
Die Geschichte ist märchenhaft mit viel Fantasie erzählt. Es geht um Blasheim einen Luftkurort, der an einem Berg, dem Hohen Zwilling gelegen ist. Und damit es nicht so langweilig ist, sind die ganzen erfundenen fantastischen Figuren mit von der Partie. Ein Drache, ein Ritter, ein König. Und Blasheim hieß früher nicht Blasheim, sondern Stinkheim und es lag nicht am Hohen Zwilling, sondern wegen seiner zweigipfligen runden Hügel wurde dieser Berg Arschberg genannt. Stinkheim war früher auch noch kein Luftkurort, mit reiner klarer und gesunder Luft. Der Drache verpestete dazumal die Luft mit seinen gewaltigen Pupsen. Er lebte in dem Berg verließ diesen einmal im Jahr um sich mit allem, was er finden konnte, den Bauch vollzuschlagen. Die bei der Verdauung entstehenden Gase füllten nicht nur seine Höhle, sondern ließen den Berg regelmäßig krachen, so dass sie entweichen konnten. Und dann stank es wieder für Wochen in Stinkheim. Die Bewohner wollten damit nicht mehr länger leben und bestimmten den Knappen Heribert, das Tier zu erlegen. Dieser wurde aber von einem flammenden Pups aus dem Sattel geblasen. Die Stinkheimer hatten sich aber noch einen Plan B ausgedacht, der nun zum Einsatz kam.

Fazit
Bei dem Titel fragt man sich wirklich, ob es sich lohnt, dieses Buch anzuschaffen. Solche Worte mag man bei seinen Kindern ja nicht gern hören. Aber die lustige Geschichte und die herrlichen Bilder machen den Titel alle mal wieder wett. Selbst Erwachsene müssen beim Vorlesen immer wieder schmunzeln. Da ist der provozierende Titel schnell vergessen.
Für kleine Jungen im Vorschul- oder auch noch Grundschulalter trifft die Geschichte in die Vollen. Sie können sich herrlich amüsieren. Endlich stehen Worte wie Arsch und Furz auch mal in einem Buch. Das witzige Buch zum Vor- oder auch Selberlesen spricht den Humor der Zielgruppe genauch an und garantiert reichlich Spaß.

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