Sucker Punch

Autorenwertung
  • Story
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  • Kreativität
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  • Action
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  • 3D-Animationen
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  • Musik
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  • Charaktere
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  • Visualität
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  • Gesamt
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Rezension von: Mr.Kay | Rezensionsdatum:

SUCKER PUNCH von

INHALT:

Die junge Babydoll wird nach dem Tod ihrer Mutter und ihrer Schwester von ihrem bösen Stiefvater in eine Nervenheilanstalt eingewiesen um dort ein paar Tage später lobotomiert zu werden. Babydoll will sich jedoch nicht so einfach mit ihrem Schicksal zufrieden geben und freundet sich mit den anderen Insassinnen an (Sweet Pea, Rocket, Blondie, Amber) und entwickelt mit ihnen einen Fluchtplan. Dabei spielt der Großteil des Films in einer Phantasiewelt voller Drachen, Soldaten, Zombies und Orks, die metaphorisch für das eigentliche Geschehen steht.

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Sucker Punch ist weder so richtig Fleisch noch Fisch (weder Arthaus noch Mainstream), sondern ganz was anderes, ein Film der sich dem Rausch der Bilder hin gibt, aber eins nach dem anderen. Das einzige was man Snyder wirklich vorwerfen kann ist, dass er die Optik seines Films vor dessen Dramaturgie stellt. Vor allem deswegen ist das Geschehen zwischen den (genialen) Action Szenen so uninteressant für den Zuschauer. Zuvor hat Snyder bewiesen, dass er übertragen und inszenieren kann, da er hier aber zum ersten Mal nicht so etwas wie eine Vorlage hat (und das Drehbuch auch noch von ihm stammt), ist er ganz allein auf sich gestellt und genau das ist der größte Fehler. Visualisieren kann er, keine Frage, ein begnadeter Geschichtenerzähler ist er jedoch nicht. Dementsprechend holprig ist Sucker Punch auch erzählt.
Nichts desto trotz (bzw. gerade deswegen) trägt der Film Snyders unverkennbare Unterschrift, genau genommen hätte er sie gar nicht deutlicher unter den Film setzen können, mit seinem obligatorischen Slow Mo’s und dem ausgeprägten visuellen Stil mit den dunklen Bildern, selbst die Kameraeinstellungen sind sehr typisch für ihn, aber eben genau damit punktet er auch.
Beeindruckend ist auch, dass er beinahe den gesamten Prolog seines Films ohne Worte erzählt. Die Actionszenen sind (durch die hohe Visualität) wirklich atemberaubend und das ist bei diesem Film das mitunter Entscheidende.

FAZIT

Sucker Punch ist ein reiner Konzeptfilm, der sich auf die Flut der Bilder verlässt und damit eben unterhalten will, sozusagen Kino pur. Und das tut er in vollen Umfang, ein kreativer Mischmasch aus allem, was die Popkultur zu bieten hat. Der Soundtrack sitzt, Handlung und Figuren sind natürlich nur weckmäßig, aber das ist bei den meisten Actionfilm der Fall. Ein bisschen mehr Blut und nackte Haut hätten dem Film aber sicher trotzdem gut getan. Die werden aber hoffentlich wie versprochen mit dem (18 Minuten längeren !!!) Extended Cut nachgereicht. Einen gewissen Kultfaktor kann man dem Film übrigens nicht absprechen, da das gesamt Ergebnis aber nicht 100% rund wirkt, wird daraus wohl nichts.

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