Teamwork

Autorenwertung
  • Spielspaß
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  • Spielidee
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  • Materialqualität
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  • Langzeitspaß
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  • Anspruch
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  • Gesamt
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Rezension von: Christopher | Rezensionsdatum:

Im Team zu spielen ist nicht immer einfacher –  

Die Spielregeln von Teamwork sind denkbar einfach. Zu zweit in einem Team muss so schnell wie möglich ein Begriff erklärt werden. Der Clou an der Sache ist, dass jedes Teammitglied nur ein Wort sagen darf um dann mit dem Wort des Teammitgliedes einen sinnvollen orthografischen Erklärungssatz zu erzeugen. Da sich jeder seine eigene Erklärung für Worte wie Gurkenhobel, Pizza und Tomate zu Recht legt wird es manchmal doch ziemlich schwierig, da man stets in die Erklärungswelt seines Miterklärenden eintauchen muss.

Einen Punkt bekommt das erklärende Team für eine erratene Erklärung eines Wortes und derjenige, der das Wort erraten hat bekommt außerdem noch einen Punkt. Nach solch einer Runde wechselt dann das bisherige Team einen Mitspieler weiter, so dass immer verschiedene Erklär- und Rateteams gebildet werden. Das sorgt zudem dafür, dass sich nicht zwei Personen „einspielen“ können. 

Denkbar einfacher Spielablauf :

Der Spielablauf von Teamwork, der wirklich denkbar einfach ist erzeugt in diesem Spiel eine unglaubliche Dynamik, so dass es zum Teil schnell von einem Wort auf das andere geht aber kleinere Denkpausen sind natürlich in Erklärungssätzen zum Beispiel für Tomate, wie: „Dieses ist eine…“ und das Teammitglied hat ein anderen Ansatz als man selbst zum erklären, so dass es schnell auch mal verfahren werden kann.

Das ist aber weniger ärgerlich als man zunächst denken mag, denn man fragt sich dann doch was will uns der Kandidat damit sagen. Ein zusätzliches Plus an Spielspass bietet die Multilingualität, da alle Begriffe in vier Sprachen auf den, nicht außergewöhnlich gestalteten Karten, vorhanden sind, so dass man vielleicht auch mal seine Englisch, Französisch oder Spanisch-Kenntnisse wieder etwas auffrischen kann. Die Idee des Spieles fanden ich und meine Mitspieler nicht unbedingt verkehrt, doch leider sorgt das recht feste Satzbildungsschema das sich im Laufe des Spiels bei uns eingestellt hat dafür, dass man in einfache Satzstrukturen verfällt und damit das erklären wie auch das erraten Recht schnell vonstatten läuft. 

Zu einfache Begriffe: 

Wie bereits angesprochen sind die einfachen Begriffe zugleich Segen und Fluch in dem kurz zu spielenden Spiel, da einerseits dadurch auch jüngere einen schnellen Spielerfolg erzielen können aber sich die Älteren schnell etwas langweilen können, da für sie das Spiel irgendwann nach Schema F abläuft. Daher wäre der Tipp für ältere Spieler sich vielleicht schwerere Begriffe zu überlegen, die den Anspruchsgrad etwas nach oben schrauben, so dass man beispielsweise Referendum, preußische Reformen, Transistor oder ähnliche Begriffe erklären lässt. Abhilfe könnte für Mathe-Nerds das Spiel Teamwork Mathe sein, wo man versuchen soll mathematische Gleichungen, nach gleichen Muster, zu erläutern. 

Fazit 

Alles in allem eine gelungene kurzzeitige Abwechslung, die einen schönen Spieleabend mit zumeist längeren Spielen etwas aufpeppt, da hier Spielspass und Schnelligkeit vom Spieler abverlangt werden.

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