The Battle

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The Battle

Russell Allen. Frontiers Records S.r.l. (Soulfood) 2005, Audio CD, € 14,44

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ERSTER AUFTRITT EINES GENIALEN DUOS, DAS EIN TRIO IST!

Die Sänger:

Der Norweger zählt zu den besten Stimmen im Hardrock und Heavy Metal. Erfolge feierte er mit der Band Masterplan und mit seiner Band Jorn. Er besitzt eine starke Affinität zur verstorbenen Legende Ronnie James Dio, dem er 2010 ein Tributalbum widmete. ist außerdem beliebter Gastsänger bei Projekten anderer Musiker. So war er unter anderem bei Nikolo Kotzev’s Nostradamus und vor allem auf den -Alben „The Scarecrow“, „The Wicked Symphony“ und „Angel Of Babylon“ zu hören.

Auch zählt zu den großen Stimmen der härteren Rockmusik. Geboren in Long Beach in Kalifornien begeisterte er sich schon in der Jugend für Bands wie Iron Maiden oder Led Zeppelin. Mit der progressiv angehauchten Band Symphony X feierte Allen Erfolge und konnte seinen Ruf als eine der großen Metalstimmen festigen.

Das Album:

Natürlich waren die Erwartungen hoch, wenn sich zwei Ausnahmestimmen wie Russell Allen und Jorn Lande zusammen tun, um ein gemeinsames Album aufzunehmen. Und so ist „The Battle“ der Auftakt einer Albumtrilogie, der mit „The Revenge“ und „The Showdown“ noch zwei Alben folgen sollten. Will man dem Projekt wirklich gerecht werden, müsste es Allen Lande und Karlsson heißen, denn der schwedische Gitarrist, Songschreiber und Produzent zog im Hintergrund die Fäden, schrieb sämtliche Songs und spielte Gitarre und Keyboards.

Was bekommt der Hörer nun geboten? Allerfeinsten Mainstreammetal. Und diese Bezeichnung ist keineswegs negativ gemeint. Das Magnus Karlsson eine Vorliebe zum AOR (Adult Oriented Rock) von Bands wie oder hat, hört man immer wieder heraus. Und so werden Anhänger der besonders harten Fraktion sicher die Nase rümpfen, denn Songs wie „Wish For A Miracle“ oder „Where Have The Angels Gone“ haben nahezu poppige Ansätze.

Trotzdem macht das Album absolut Spaß, denn Magnus Karlsson hat ein Gespür für tolle Songs. Seine Soli kommen auf den Punkt, die Melodiebögen klingen hervorragend und die zweistimmigen Gesangspassagen sind ein Genuss. Ein Album mit Russell Allen und Jorn Lande kann auch nicht wirklich schlecht sein. Sänger dieser Qualität würden auch Dieter-Bohlen-Titel glänzend aussehen lassen. Und so gibt es mit Titeln wie „Another Battle“ oder „Come Alive“ Songs, die einfach nur gut sind. Natürlich bekommen die beiden auch die Chance, bei Balladen den Hörer zu überzeugen. „Reach A Little Longer“ und „The Forgotten Ones“ sind keine Balladen für die Ewigkeit, aber deutlich besser als der Durchschnitt.

Trackliste:

01 – Another Battle

02 – Hunter‘ Night

03 – Wish For A Miracle

04 – Reach A Little Longer

05 – Come Alive

06 – Truth Of Our Times

07 – My Own Way

08 – Ask You Anyway

09 – Silent Rage

10 – Where Have The Angels Gone

11 – Universe Of Light

12 – The Forgotten Ones

 

Fazit:

Wer Bands wie , Europe oder Avantasia mag, sollte auch dieses Album besitzen. Die Gratwanderung zwischen härteren Linien und kitschig-melodiösem Pop gelingt hervorragend, so das auch Metalfans hier auf ihre Kosten kommen. Russell Allen und Jorn Lande singen sich durch zwölf hörenswerte Titel, die ihnen von Magnus Karlsson auf die Stimmbänder geschrieben wurden. Alle Titel haben ihre Berechtigung, so das man zu keiner Sekunde die Skiptaste sucht. Ein tolles Album für alle musikalischen Kinder des Stadionrock!

 

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