The Black Market

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

AUF ZU WEITEREN UFERN!

Die Band:

Unter dem Namen Transistor Revolt gründeten Tim McIlrath (Gesang), Joe Principe (Bass, Gesang) und Toni Tintari (Schlagzeug) eine Band. 2000 veröffentlichten sie eine selbstproduzierte Demoaufnahme, die ebenfalls „Transistor Revolt“ hieß und änderten den Bandnamen in Rise Agianst. Ein Jahr später erschien ihr Debütalbum „The Unraveling“. Im Lauf der Zeit gab es immer wieder Umbesetzungen innerhalb der Band. Seit 2007 sind neben Tim McIlrath und Joe Principie noch Brandon Barnes (Schlagzeug) und Zach Blair (Gitarre) dabei. Rise Against sind bekannt für ihre kritischen Texte und ihr politisches Engagement, das sich auf Organisationen wie PETA oder Sea Shappard bezieht. Mit dem Album „Endgame“ erreichten sie erstmals Platz 1 der deutschen Charts.

Das Album:

Stück für Stück hat sich die Band aus Chicago in den letzten Jahren nach oben gespielt. Die Chartplatzierungen wurden höher und die Konzerthallen der Punk-Band immer größer. Nach dem Erfolg des letzten Albums „Endgame“ war man sehr gespannt, wie Tim McIlrath und seine Jungs mit dem wachsenden Ruhm und den steigenden Erwartungen umgehen.

Scheinbar mühelos, denn „The Black Market“ knüpft da an, wo die vier Musiker bei „Endgame“ aufgehört haben. Und mehr noch. Sie schaffen es, sich musikalisch ein Stück zu entwickeln und legen das vielschichtigste Album ihrer Karriere vor. Wenn von dieser Musikrichtung die Rede ist, wird immer wieder von Bands wie oder gesprochen. Doch Rise Against zeigen mit Songs wie „The Great Die-Off“, „The Eco-Terrorist In Me“ oder „Sudden Life“, das hier eine Band am Werk ist, die das Zeig zum großen Stadionrock hat und dabei trotzdem nicht den eigenen Anspruch und das eigene Niveau vergisst. Nebenbei nehmen sie einen Titel wie „I Don’t Want To Be Here Anymore“ auf, der Hitpotential hat der mit Sicherheit bei einigen Radiosendern in der Dauerschleife landen wird.

Textlich hat man sich ein wenig von der ganz großen politischen Bühne verabschiedet und sich persönlichem Themen zugewandt, wie Tim McIlrath in einem Statement verriet. „Rise Against“ waren immer eine politische Band, aber eben auch eine Band, die sehr persönliche Themen in den Songs verhandelt hat. Wir haben diese beiden beiden Welten schon immer vereint.“ Unter anderem setzen sich Rise Agianst auf dem Album mit der Frage auseinander, welchen Preis der Mensch zählen muss, sich seiner selbst bewusst zu machen.

Trackliste:

01 – The Great Die-Off

02 – I Don’t Wanna Be Here Anymore

03 – Tragedy + Time

04 – The Black Market

05 – The Eco-Terrorist In Me

06 – Sudden Life

07 –  A Beautiful Indifference

08 – Methadone

09 – Zero Visibility

10 – Awake Too Long

11 – People Live Here

12 – Bridges

 

Fazit:

Mit „The Black Market“ sind die Punk Rocker von Rise Against wohl endgültig in der ersten Liga angekommen. Vielleicht mag mancher Hörer der Band mangelnde Abwechslung vorwerfen, schließlich gibt es mit „People Live Here“ nur eine wirkliche Ballade. Doch der Rest ist mehr als hörenswert und zeigt, das hier eine Band zusammengewachsen ist, die sich des steigenden Ruhms bewusst ist und trotzdem noch rau und unverbraucht klingt. Wo andere Genrevertreter sich weit dem Mainstream geöffnet haben, bleiben sich Rise Against treu und schaffen es trotzdem, neue Hörer zu gewinnen. Es steht zu erwarten, dass die großen Hallen der Republik gefüllt sein werden, wenn die Band aus Chicago im Herbst auf Tor kommt. Unabhängig davon ist „The Black Market“ eines der wirklich tollen Rockalben des Jahres 2014.

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