The Cold Moon

Autorenwertung
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  • Dramatik
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  • Spannung
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  • Gesamt
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The Cold Moon

Jeffery Deaver. Hodder & Stoughton 2006, Gebundene Ausgabe, 416 Seiten, € 26,56

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

The Cold Moon von

Hintergrund
Dieses Buch ist der siebte Roman in der 1997 begonnenen Lincoln-Rhyme-Reihe um einen querschnittsgelähmten ehemaligen Ex-Detective der New Yorker Polizei, der auf forensische Kriminalistik spezialisiert ist. Während seiner aktiven Zeit hatte er unter anderem verschiedene Sandproben gesammelt und katalogisiert, um diese quasi wie eine Datenbank bei neuen Fällen zu Rate ziehen zu können. Dank seines genialen Verstandes wird er von seinen Ex-Kollegen immer wieder um Hilfe gebeten.

Zur Seite steht ihm dabei Amalia Sachs, eine aktive Polizistin, eine intelligente junge Frau, die seine Arbeitsweise seit dem ersten Roman kennengelernt hat und ihn vor Ort bei den Tatorten unterstützt, jedoch nach und nach mehr Verantwortung übertragen bekommt. Amalia und Lincoln sind auch privat miteinander verbunden. Der englische Originaltitel „The Cold Moon“ spielt auf den Mondkalender an und bezeichnet den Todesmonat, während die deutsche Übersetzung des Titels „Der gehetzte Uhrmacher“ zwar bereits andeutet, dass der Mörder sich sehr gut mit Uhren auskennt, jedoch ist der Mörder keinesfalls „gehetzt“ – im Gegenteil, er ist so gut vorbereitet, dass er Lincoln und seinem Team immer einen Schritt voraus ist.

Inhalt
Wieder einmal hält ein grausamer Mörder New York in Atem. An einem Pier werden blutige Abdrücke gefunden, die Leiche wurde offenbar durch Wind und Wetter in den Fluss gespült. Daneben findet sich – wie auch beim zweiten Tatort direkt danach, bei dem ein Mann durch einen großen Eisenquader in einer Seitenstraße zu Tode gequetscht wird – eine Standuhr, die die letzten Minuten bis zum Tod laut hörbar für die Opfer runtertickt. Amalia ist eigentlich mit ihrem ersten eigenen Fall als leitende Ermittlungsbeamtin beschäftigt, hilft jedoch natürlich Lincoln auch bei diesem verzwickten Fall.

Lincoln Rhyme zieht wie immer geniale Schlüsse aus den noch so kleinsten Hinweisen am Tatort, muss jedoch feststellen, dass die hinzugezogene Kathryn Dance, eine Verhörspezialistin für Körpersprache aus Kalifornien, in ihrem Fachgebiet wertvolle Hinweise liefert, so dass nicht nur eine Disziplin bei der Verbrechersuche ausschlaggebend ist. Lincoln und sein Team hetzen mit Hilfe der Hinweise, die der „Uhrmacher“ hinterlässt und scheinen einmal sogar einen Mord vereiteln zu können – aber auch hier ist es nur eine weitere geniale Finte des Verbrechers.

Fazit
Es ist wieder ein absolut spannender Roman von Jeffery Deaver, ein Pageturner, den man nicht aus der Hand legen kann. Als Leser ist man stets sowohl fasziniert wie auch frustriert, dass Deaver zwar Hinweise auf den Mörder gibt, diese aber dann doch wieder nur ins Leere laufen, so dass man bis zum Schluss nicht weiß, was eigentlich dahinter steckt. Interessant bei diesem Roman ist auch, dass teilweise die Geschichte aus der Perspektive des Mörders erzählt wird. Durch die Einführung einer neuen Figur, Kathryn Dance (die seit 2005 eine eigene Reihe von Deaver erhalten hat), gibt es – nicht nur für Rhyme – interessante neue Aspekte bei der Verbrecherverfolgung. Die Daten und Fakten erscheinen wie immer sorgfältig von Deaver recherchiert, so dass sich der Leser nicht mit oberflächlichen oder falschen Beschreibungen herumärgern muss. Ein absolutes Muss im Bücherregal eines jeden Thrillerfans!

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