The Elder Scrolls IV: Oblivion – Shivering Isles

Autorenwertung
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  • Grafik
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  • Sound
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  • Steuerung
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  • Langzeitspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: lomodohido | Rezensionsdatum:

The Elder Scrolls IV: Oblivion – Shivering Isles

Inhalt
Bei dem 2009 erschienenen Spiel „Shivering Isles“ handelt es sich um eine Erweiterung zu dem bekannten Rollenspiel „Oblivion“ welches bereits 2006 erschienen ist. Bei „Shivering Isles“ handelt es sich indes bereits um die zweite Erweiterung zu „Oblivion“. Das Spiel spielt in einer neuen Welt, in die man durch ein Portal in der Nähe von „Nibben Bay“ gelangt. Bei der Erweiterung wird erstmals eine wirkliche Entscheidung im Spiel verlangt, da man sich für die Seite von „Nania“, welche für die optimistische und fröhliche Sichtweise auf das Leben steht oder für die Seite von „Dementia“, welche für die eher tragische und verschwörerische Sichtweise steht, entscheiden muss. Bei den beiden Seiten erfolgt eine räumliche Trennung, so ist die eine Hälfte des Landes für die „Nania“ bestimmt, die andere für „Dementia“. Auch die Architektur und der Umgang der Personen miteinander variiert je nach gewählter Seite.

Der Auftrag des Spiels ist es, den Dedrafürsten Sheogorath zu beschützen, welcher der Herrscher über beide Seiten ist. Zu sagen ist hierbei, dass sich beide Seiten aus einer Art des Wahnsinns zusammensetzen, dies wird einem im Verlauf des Spiels immer mehr bewusst. Die größte Gefahr für die Welt und für Sheogorath ist die „Ordnung“, welche in Gestalt von Rittern versucht das Land zu überrennen. Im Laufe des Spiels versucht man sich von einem einfachen Kämpfer zu einer der wichtigsten Personen im Reich hochzuarbeiten. Hierbei kommt es je nach gewählter Seite zu unterschiedlichen Aufgaben.

Über das Spiel
Das Spiel baut auf die Grafik von „Oblivion“ auf, wobei allerdings ein wenig nachgeholfen wurde, um die Grafik zu verbessern. Die Welt ist im Gegensatz zu Oblivion nicht mehr so farbenfroh und überaus „rein“, sondern sie erinnert mehr an den Vorgänger von „Oblivion“, „Morrowind“. Nahezu alle Gespräche sind vertont, aus diesem Grund ist das Lesen der Texte nicht unbedingt notwendig. „Shivering Isles“ ist ein sehr abwechslungsreiches Spiel, es stellt den Spieler immer wieder vor Entscheidungen, welche den Spielfluss immer wieder verändern.

„Shivering Isles“ ist also kein simples Spiel, dass stur einem roten Faden folgt. Die Spieldauer beschränkt sich hierbei auf 15 Stunden für den Hauptquest. Einen Nachteil hat die Erweiterung jedoch: Im Gegensatz zu „Oblivion“ selbst gibt es in „Shivering Isles“ es fast keine Nebenquests. Nur der Hauptquest führt durch die Geschichte und es ist dabei fast nicht möglich andere Aufgaben zu übernehmen. Dies ist sehr schade, denn gerade „Oblivion“ glänzte durch seine enorme Bandbreite und Freiheit. Aber aufgrund der Tatsache das es sich hier nur um eine Erweiterung handelt, kann man getrost sagen, dass der Hauptquest alleine schon ausreichend ist.

Fazit
„Shivering Isles“ ist ein sehr gutes Addon geworden, welches sich darauf beschränkt, dem Spieler die Hauptgeschichte nahezulegen. Dies tut das Spiel durchaus mit Erfolg. Der Spieler fühlt sich in der Welt und auch mit den neuen Figuren sehr schnell wohl. Positiv ist zu nennen, dass darauf verzichtete die Welt, wie in „Oblivion“, zu hübsch zu machen. Oblivion besaß eine Schönheit, welche schon ein wenig zu viel des Guten war. „Shivering Isles“ macht dies besser, denn es gibt wie in der wirklichen Welt auch Stellen, die nicht ganz so schön sind. Insgesamt lohnt sich der Kauf dieses Spiels.

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