The Great War

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

IN SCHWEDEN NICHTS NEUES!

Die Band:

Die schwedische Power-Metal-Band Sabaton, deren Name sich von einem Eisenschuh ableitet, der im Mittelalter als Teil einer Rüstung getragen wurde, hat sich in wenigen Jahren von einem Geheimtipp zu einer festen Größe in der Szene etabliert. Musikalisch prägen Keyboardelemente, eingängige Melodien und die raue Stimme von Joakim Brodén den Sound von Textlich dreht sich bei der Band alles um das Thema Krieg oder Kriegsführung. Dabei werden Themen wie der Kampf der finnischen Armee im Winterkrieg ebenso behandelt wie der griechisch-italienische Krieg im Jahr 1941 oder die 7. deutsche Panzerdivision. Die Band legt allerdings größten Wert darauf, dass ihre Texte den Krieg nicht glorifizieren, sondern das sie lediglich Geschichten erzählen.

Das Album:

Drei Jahre sind um und pünktlich steht das neue, inzwischen neunte Studioalbum in den Läden und ist auf den digitalen Plattformen bereit. Erstmals hat man ein Konzeptalbum aufgenommen, dass sich durchgängig einem Ereignis widmet – dem Ersten Weltkrieg. Genau einhundert Jahre nach Kriegsende begannen Sabaton am 11.11.2018 mit den Aufnahmen. 

Elf Titel haben die Musiker unter der Produktion von Tommy Johansson, der seit 2016 als Gitarrist bei Sabaton aktiv ist, eingespielt. Dabei werden die Schlachten bei Flers-Courcelette („The Future Of Warfare“), im Wald von Belleau („Devil Dogs“), oder um Verdun („Fields Of Verdun“) ebenso besungen, wie der Krieg an sich („Great War“). Auch Persönlichkeiten wie Lawrence von Arabien („Seven Pillars Of Wisdom“) oder Manfred von Richthofen („The Red Baron“) werden thematisiert. 

Inzwischen haben die Schweden ihren Stil gefunden, dem sie auf diesem Album treu bleiben. Soll heißen, dass echte musikalische Überraschungen absolute Mangelware sind. Sabaton verlassen sich auf das, was sie können. Leider klingt das stellenweise doch sehr uninspiriert. Würde man die Songs der letzten Alben mischen, könnte man unmöglich sagen, welcher Titel, von welchem Album stammt. 

Erst zum Ende variieren die Schweden ihren Sound etwas. „Field Of Verdun“ spielt mit klassischen Elementen, „The End Of The War To End All Wars“ nimmt Anleihen bei Rammstein und mit dem von einem Chor vertonten Gedicht „In Flanders Field“ endet ein insgesamt eher durchschnittliches Album. Persönlich hätte ich mir mehr dieser Songs gewünscht. 

Trackliste:

01 – The Future Of Warfare

02 – Seven Pillars Of Wisdom

03 – 82nd All The Way

04 – The Attack Of The Dead Man

05 – Devil Dogs

06 – The Red Baron

07 – Great War

08 – A Ghost In The Trenches

09 – Fields Of Verdun

10 – The End Of The War To Ends All Wars 

11 – In Flanders Field

Fazit:

Sabaton gehen mit „“ auf Nummer sicher. Ohne große Experimente rettet die melodiöse Eingängigkeit das Album vor dem Absturz. Insgesamt wäre ein etwas abwechslungsreicheres Songwriting wünschenswert. So aber gilt: In Schweden nichts Neues!

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