The Grinding Wheel

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ALLES ANDERE ALS GESCHLIFFEN!

Die Band:
Der Bassist D. D. Verni gründete 1980 in New York eine Band. Sänger Bobby „Blitz“ Ellsworth, der kurz darauf zur Band kam, brachte dann auch den Bandnamen mit, der sich an das gleichnamige Album von anlehnt. Sehr schnell bekamen erste Auftritte. Ihr rauer, ungeschliffener Sound wurde einer noch recht jungen Spielart der harten Musik zugeordnet: dem Trash Metal. Nach zahlreichen Demos erschien 1985 das erste Album „Feeling The Fire“. Schon mit diesem ersten Werk konnten sich einen festen Platz im Herzen der Metalfans sichern. Fortan brachte die Band regelmäßig Alben heraus und wurde zu einer festen Größe und Konstante im Bereich Trash Metal, auch wenn die Band nicht die Bekanntheit von Kollegen wie oder erreichen konnte.

Das Album:
Neben der deutschen Band zählen Overkill seit einigen Jahren zu den eigentlichen Gralshütern des Trash Metals. Wo Metallica in andere musikalischen Regionen abdrifteten, oder Slayer mit eher durchschnittlichen Alben daherkamen, überzeugten die New Yorker mit starken Veröffentlichungen wie „The Electric Age“ oder zuletzt „White Devil Armory“. Jetzt also Album Nummer neunzehn und die damit verbundene Frage, wer den Trash-Thron besteigen wird: , die mit „“ vor wenigen Wochen ein echtes Brett vorgelegt haben, oder eben Overkill.

Natürlich hat die Band über die Jahre ihren Stil gefunden. Und wer insbesondere die letzten beiden Overkill-Alben gehört hat, weiß, das hier echte Könner am Werk sind. Könner, die sich auf das Verlassen, was ihr Handwerk ausmacht. Und so ist „“ frei von Experimenten. Aber nicht frei von Klasse, wie schon der furiose Auftakt „Mean, Green, Killing Machine“ zeigt. Wobei gerade Bobby Elsworth nicht ganz so hart wie sein Kreator-Kollege klingt.

Auffällig ist, dass sich ein Großteil des Albums eher im Midtempobereich abspielt. Songs wie der schon genannte Opener oder „Shine On“ oder „Come Heavy“ kommen recht gemäßigt daher, besitzen aber jede Menge Klasse. Wer jetzt aber denkt, Overkill seien zu einer Altherrenband verkommen, irrt gewaltig. Bei Titeln wie „Our Finest Hour“ oder „Red White And Blue“ knüppeln die Amerikaner dem Hörer die Noten nur so um die Ohren. Dabei können sie, wie auch Kreator, eine extrem hohe und wirklich tolle Melodiedichte vorweisen.

So ist „The Grinding Wheel“ ein Album ohne Ausfälle. Auch abgeschliffene Kanten sucht man vergebens. Overkill machen das was sie können – und das auf hohem Niveau. Ein besonderes Highlight ist sicher noch der von inspirierte Song „Let’s All Go To Hades“, der mit einem Riff spielt, dass Tommy Iommi mit Stolz erfüllen wird.

Trackliste:
01 – Mean, Green, Killing Machine
02 – Goddamn Trouble
03 – Our Finest Hour
04 – Shine On
05 – The Long Road
06 – Let’s All Go To Hades
07 – Come Heavy
08 – Red White And Blue
09 – The Wheel
10 – The Grinding Wheel
11 – Emerald

Fazit:
Auch wenn es für Overkill nicht ganz für den Trash-Thron reichen wird (Kreators „Gods Of Violence“ ist einfach eine Spur brillanter) legt die Band aus New York ein überaus fettes Album mit großer Hitdichte und ohne Füllmaterial vor. Metalfans, die sich gerade für Trash Metal begeistern, machen seit Jahren nicht falsch, wenn sie sich für ein Overkill-Album entscheiden. Dies gilt auch ausnahmslos für „The Grinding Wheel“

 

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