The Lord Of Steel

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The Lord Of Steel

Manowar. Magic Circle Films Intl. (Alive) 2012, Audio CD, € 13,67

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DIE URVÄTER DES TRUE METALS SIND ZURÜCK!

Die Band:

Joey DeMaio gründete 1980 in New York, ohne zu ahnen, dass die Band mit ihrer Musik einen ganz eigenen Stil innerhalb der harten Rockmusik begründen würde – den True Metal. 1982 erschien das erste Album „Battle Hymns“. Ihren Durchbruch hatte die Band 1987, als ihr fünftes Album „Fighting The World“ über das Majorlabel Atlantic Records erschien und auch in Europa bekannt wurden. Gerade in Deutschland war die Band überaus erfolgreich. Das Album „Kings Of Metal“ erreichte hierzulande sogar Goldstatus. Die Musik von setzt sich aus sinfonischen Elementen Richard Wagners und folkloristischen Elementen verschiedenster, oft nordischer Kulturkreise zusammen. Das aktuelle Line-Up besteht aus den Gründungsmitgliedern Joey DeMaio (Bass) und Eric Adams (Gesang) sowie aus Karl Logan (Gitarre) und Donnie Hamzik.

Das Album:

Nach der Veröffentlichung des letzten Studioalbums „Gods Of War“ sollte auch das aktuelle Werk wieder ein Konzeptalbum werden. Es gab auch schon einen Titel, allerdings entschlossen sich Manowar während der Produktion dagegen und warfen alle bisherigen Aufnahmen über Bord. Im Sommer 2012 wurde das neue Album zunächst als Download angeboten, bevor es im Herbst den Weg in den klassischen Handel fand.

Von Fans und Kritikern wurde das Album recht unterschiedlich aufgenommen. Auffällig ist der überaus basslastige Sound der Band, der dem Album eine neue, aber nicht unbedingt schlechte Note gibt. Und mit dem Titelstück „The Lord Of Steel“ gibt es auch gleich einen Track, der deutlich macht, dass Manowar durchaus noch Biss haben.

Auch Titel wie „Born In A Grave“ oder „Righteous Glory“ reichen zwar nicht an alte Kings-Of-Metal-Zeiten heran, sind aber alles andere als Rohrkrepierer. Ebenfalls gelungen sind das flotte „El Gringo“, das Manowar erstmals für einen Hollywoodfilm geschrieben haben und der fast schon poppige Schmachtfetzen „Touch In The Sky“. Wer eher auf einfach gestrickte Kopfnicknummern steht, wird mit „Manowarriors“ gut bedient, obwohl dieser Song fast schon eine Eigenkarikatur früherer Hymnen ist.

Trackliste:

01 – The Lord of Steel

02 – Manowarriors

03 – Born In A Grave

04 – Righteous Glory

05 – Touch In The Sky

06 – Black List

07 – Expandable

08 – El Gringo

09 – Annihilation

10 – Hail, Kill And Die

11 – The Kingdom Of Steel

 

Fazit:

Manowar legen mit „The Lord Of Steel“ ein wirklich passables Album vor. Manche Kritiker bemängeln die fehlende Innovation, doch sein wir doch mal ehrlich: Erwarte ich von einer Band wie Manowar wirklich innovative Soundideen? Diese Frage muss jeder für sich beantworten, doch wer Manowar früher mochte, wird von diesem Album nicht enttäuscht sein. Titel wie „The Lord Of Steel“ oder „El Gringo“ zünden und nicht nur bei „Touch In The Sky“ kann Eric Adams zeigen, dass er noch immer zu den guten Stimmen der harten Fraktion gehört.

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