The Pilot´s wife

Autorenwertung
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The Pilot's Wife

Anita Shreve. Little, Brown and Company 2001, Taschenbuch, 320 Seiten, € 34,46

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

The Pilot´s wife von

Inhalt

Kathryn Lyons ist Ehefrau des Flugzeugpiloten Jack, der eines Tages vor Irland mit seinem Flugzeug abstürzt. Als an diesem Tag – besser in der Nacht – ein Vertreter der Gewerkschaft vor ihrer Haustür steht, weiß sie sofort, daß etwas Schreckliches passiert sein muß und daß es der Tod ihres Mannes ist. Der Gewerkschaftsmann, der gutaussehende Robert Hart, bleibt in der Nacht und am nächsten Tag bei ihr und steht ihr bei den ersten schrecklichen Stunden bei, hilft ihr, mit den Medien umzugehen usw. Vor allem macht sie sich Sorgen, daß er Absturz als Pilotenfehler dargestellt werden könnte.

Sie findet in den Sachen ihres Mannes eine unbekannte Londoner Telefonnummer, und als der Voice Recorder gefunden wird, auf dem anscheinend ein Streit vor dem Absturz aufgezeichnet wurde, hält es Kathryn nicht länger zu Hause, sondern fliegt nach Irland, wo der Absturz stattgefunden hat. Eigentlich möchte sie nachweisen, daß Jack keinen Selbstmord begangen hat, denn sie hat eine gute Ehe geführt und glaubt ihren verstorbenen Mann gut zu gekannt zu haben. Doch nach und nach kommen andere Tatsachen ans Licht und sie bekommt den Eindruck, den Mann, mit dem sie verheiratet war, gar nicht richtig gekannt zu haben, denn auch seine Mutter, von der er stets behauptet hat, sie sei gestorben, als er ein kleines Kind war, ist noch am Leben.

Immer an ihrer Seite ist der hilfsbereite Robert, dem sie vertraut. Aber spielt auch er ein doppeltes Spiel?

Zusatzinformationen

Die Autorin Anita Shreve, selbst Tochter eines Piloten, hat das vorliegende Buch 1998 geschrieben; die Handlung spielt in den USA und Irland. Shreve wurde sehr bekannt mit dem Buch, vor allem, weil es in Oprah´s Book Club als Buch des Monats vorgestellt wurde. Seitdem wird sie als sehr vielversprechende Autorin gehandelt.

Fazit

Das Buch wurde – nicht zuletzt durch die werbeträchtige Vorstellung bei Oprah´s (siehe oben) mit viel Lob überschüttet, die Kritiker bescheinigen  der Autorin, sie besteche „durch eine glasklare Sprache, die erbarmungslos menschliche Schwächen ans Tageslicht bringt. Shreve analysiert wie eine Tiefenpsychologin Banalitäten des Alltags“.

Diese vor allem im Internet zahlreich vorhandenen positiven Rezensionen können aber leider nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Handlung an vielen Stellen stark vorhersehbar ist und insgesamt nicht so spannend ist, wie das Thema es wirklich hergeben würde. Lediglich die Charakterbeschreibungen und die gut nachempfindbaren Gefühle, als Kathryn vom Tod ihres  Mannes hört und wie sie diese verarbeitet, geben der Geschichte das gewisse Etwas. Alles in allem aber kein Buch, das den Leser dazu reizt, weitere Bücher der Autorin zu kaufen. Nur bedingt empfehlenswert.

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