The Rise Of Chaos

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

NEVER CHANGE A WINNIG TEAM!

Die Band:
Seit den 1980ern zählen Accept zu den erfolgreichsten Metalbands aus Deutschland. Nach zahlreichen Umbesetzungen und Auflösungen wagten Wolff Hoffmann (Gitarre), (Gitarre), Peter Baltes (Bass) und Stefan Schwarzmann (Drums) 2010 mit dem neuen Sänger Mark Tornillo ein Comeback. Mit Erfolg. Ihr Album „Blood Of The Nations“ wurde von Fans und Presse begeistert aufgenommen und mauserte sich zu einem der besten und erfolgreichsten Metalalben des Jahres 2010. Eine erneute Veränderung bei der Bandbesetzung gab es zuletzt 2015, als und Stefan Schwarzmann die Band verließen und durch Uwe Lulis (Gitarre) und Christopher Williams (Schlagzeug) ersetzt wurden.

Das Album:
Seit ihrer Reunion 2010 haben Accept und ihr Produzent ein solides und hörenswertes Album nach dem anderen vorgelegt. Mit ihrem letzten Werk „“ (2014) gelang ihnen der verdiente Lohn – ein Charteinstieg von Null auf Eins. Das sollte auch für „The Rise Of Chaos“ möglich sein, denn Mastermind Wolf Hoffmann und seine Mannen agieren getreu dem Motto „Never Change A Winning Team“ und legen in Kooperation mit erneut ein prachtvolles Album vor.

Tradition wird bei Accept groß geschrieben. So gibt es keine Ballade, aber einen steten Wechsel aus krachenden Uptemponummern und soliden Midtempo-Stampfern. Der Auftakt „Die By The Sword“ geht richtig gut los und macht jedem Hörer klar, dass die Band noch jede Menge Feuer hat. Das zeigen auch Songs wie „The Rise Of Chaos“, „What’s Done Is Done“ und vor allem „Koolaid“, der sich mit seinen -Reminiszenzen zu dem Highlight des Album entwickelt. Überhaupt sind die Anleihen an die australische Hardrockinstitution deutlich. Sicher, Accept sind eine Spur härter, aber Songs wie „Analog Man“ oder „No Regrets“ atmen den Geist von Angus Young, zumal auch Mark Tornillos Stimme durchaus Parallelen zu Brain Johnson besitzt.

Kritik? Ja, auf hohem Niveau. Abwechslung ist Mangelware, allerdings stört das angesichts der Qualität nicht wirklich. Innovationen? Eher nicht. Accept konzentrieren sich auf das, was sie können. Das machen sie aber richtig gut.

Trackliste:
01 – Die By The Sword
02 – Hole In The Head
03 – The Rise Of Chaos
04 – Koolaid
05 – No Regrets
06 – Analog Man
07 – What’s Done Is Done
08 – Worlds Coliding
09 – Carry The Weight
10 – Race To Extinction

Fazit:
Accept legen mit „The Rise Of Chaos“ das vierte Studioalbum seit ihrer Reunion vor und lassen den Qualitätslevel ganz weit oben. Ein stimmiges, in sich geschlossenes Werk, mit dem man sicher keine neuen Fans gewinnen, aber die alten mehr als begeistern werden. Vor allem erfreut die Tatsache, dass Frontmann Mark Tornillo so fett klingt, dass man nicht mehr darüber sinnieren muss, ob oder wer der beste Sänger für Accept ist. Ich würde mich freuen, wenn auch „The Rise Of Chaos“ die Spitze der deutschen Charts erreicht. Es wäre der verdiente Lohn für gute Arbeit.

 

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