The Sacrament Of Sin

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

NEUES FUTTER FÜR DIE METALMESSE!

Die Band:

Powerwolf sind ohne Übertreibung einer der Aufsteiger der letzten Jahre. Die Mischung aus Power Metal mit humorvollen, augenzwinkernden Texten um Werwölfe, Horror und religiöse Themen, lässt die Fangemeinde kontinuierlich ansteigen. Gegründet wurde Powerwolf im Jahr 2005 von Charles und Matthew Greywolf. Als Organist stieg Falk Maria Schlegel ein, augenblicklich komplettiert Drummer Roel van Helden das Lineup. Als wahrer Glücksgriff erwies sich der Einstieg des in Rumänien geborenen Sängers Attila Dorn, der eine klassische Gesangsausbildung besitzt und mit seiner unverwechselbaren Stimme zum Markenzeichen und Aushängeschild von Powerwolf wurde. Mit dem Album „“ erreichten sie erstmals Platz eins der deutschen Albumcharts.

Das Album:

Nach sechs erfolgreichen Alben und dem damit verbundenen Aufstieg  in die erste Liga der Metalbands, wollten sich die kraftvollen Wölfe für ihr neues Album ein wenig aus der Komfortzone bewegen. Ein Produzentenwechsel sollte dies ermöglichen. An Stelle von Frederik Nordström, der bei allen bisherigen Alben an den Reglern saß und den Sound von Powerwolf nachhaltig prägte, entschloss man sich diesmal dazu, mit Jens Bogren zusammenzuarbeiten, der Gruppen wie , oder produzierte. Sein Vorhaben war es, den Wunsch der Band nach neuen Elementen zu unterstützen, die trotzdem nach Powerwolf klingen sollten.

Diese Absicht ist auf ganzer Linie geglückt. Auf dem ersten Blick sind die Veränderungen nicht so groß. Wo Powerwolf drauf steht, ist immer noch Powerwolf drin. Dies untermauern die Herren schon beim wuchtigen Opener „Fire & Forgive“, der verdammt in die Kerbe von „Amen & Attack“ schlägt. Beschäftigt man sich eingehender mit diesem Werk, findet man jedoch tolle Faktoren, die den Sound der Wölfe breiter machen. Da gibt es keltische Anleihen („Incense And Iron“), melodiöse Hard Rock Elemente („Demons Are The Gilrs Best Friend“) oder gar brachiale Momente wie bei Rammstein („Stossgebet“). Ein Highlight sind sicher auch die russischen Klänge in Nightside of Siberia“.

Erstmals ist mit „Where The Wild Wolves Has Gone“ eine waschechte Ballade vertreten. Auch auf diesem Segment können die Wölfe überzeugen, zumal der Song einen ganz starken Text hat. Das Hauptgeschäft bleiben aber die kraftvollen Hymnen, von denen „The Sacramant of Sin“ jede Menge bietet.

Sehr lohnenswert ist die Bonus-CD, die eher aus einem Zufall heraus entstanden ist. Beim Soundcheck spielte die niederländische Band , die gemeinsam mit Powerwolf auf Tour waren, den Song „Sacred & Wild“. Die Wölfe waren davon so angetan, dass sie befreundete Bands fragten, ob diese nicht Lust hätten, einen Titel zu covern. Gesagt, getan. Herausgekommen sind neun hörenswerte Titel, von denen jeder im Sound der jeweiligen Band produziert wurde. 

Trackliste CD 01:

01 – Fire & Forgive

02 – Demons Are The Girls Best Friend

03 – Killers With The Cross

04 – Incense And Iron

05 – Where The Wild Wolves has Gone

06 – Stoßgebet

07 – Nightside of Siberia

08 –

09 – Venom of Venus

10 – Nighttime rebel

11 – Fist By Fist (Sacralize OR Strike)

Trackliste CD 02:

01 – Sacred & Wild – Epica

02 – We Drink Your Blood –

03 – Kiss Of The Cobra King – Caliban

04 – Resurrection By Erection – Battle Beast

05 – Night of The Werewolves – Heaven Shall Burn

06 – The Evil Made Me Do It – Kadavar

07 – Let There Be Night – Kissin´ Dynamite

08 – Army Of The Night – Amaranhe

09 – Amen & Attack – Mille Petrozza (Kreator) & Marc Götz (Caliban)

Fazit:

Sicher erfinden Powerwolf mit „The Sacrament of Sin“ das Rad nicht neu. Sie bleiben sich und ihrer Musik treu und liefern das ab, was man erwartet: kraftvollen Power Metal mit dem typisch kirchlichen Bezug. Dies jedoch auf einem so honen Niveau, dass es jeder Song auf die neue Setlist schaffen könnte, was sicherlich ein Qualitätsmerkmal für das neue Album ist. Wer Powerwolf bisher mochte, wird dieses Album lieben.

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