The Sugarcubes – Here Today, Tomorrow Next Week

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Here Today, Tomorrow Next Week

  1. Tidal Wave
  2. Regina
  3. Speed Is The Key
  4. Dream T.V.
  5. Nail
  6. Pump
  7. Eath The Menu
  8. The Bee
  9. Dear Plastic
  10. Shoot Him
  11. Water
  12. A Day Called Zero
  13. Planet
  14. Hey
  15. Dark Disco
  16. Hot Meat

Here Today, Tomorrow Next Week, das Album

Die Band The Sugarcubes rund um Sängerin Björk war in den 80er Jahren Islands Exportschlager Nummer eins in Sachen anspruchsvoller Pop-Musik. Mit ihrer gekonnten Mischung aus Alternative Rock und eingängigem Pop eroberten sie die Bühnen der Welt und spielten auf Ihrer Abschiedstournee sogar im Vorprogramm von U2.  Ihr Debutalbum Life’s Too Good von 1988 war noch vom britischen Indierock beeinflusst, mit Here Today, Tomorrow Next Week legten die Isländer im darauffolgendem Jahr nach. Die Arrangements sind allesamt verspielter und auch ein bisschen poppiger als noch auf dem Vorgänger, neben altbewährtem Gitarrenrock, werden die Stücke nun des Öfteren von lockeren Keyboardsounds  begleitet. Auch schwebt über dem ganzen Album so eine isländische Note, man merkt dem Album förmlich an, dass es in Island aufgenommen wurde, auch ist es das einzige, das seinerzeit, auch in einer Fassung nur für den isländischen Markt, unter dem Titel Illur Arfur, komplett in Isländisch und leicht veränderten Arrangements erschien.

Bei den Songs handelt es sich im Gros um eingängige Popsongs mit dem gewissen Alternative-Faktor. Björk singt so schön wie eh und je, nur der seifige Gesang ihres männlichen Konterparts Einar Örn könnte so manchen auf die Nerven gehen. Die Grundstimmung des Albums ist sehr positiv, Stücke wie „Tidal Wave“, „Speed Is The Key“ und „A Day Called Zero“ machen richtig gute Laune und überraschen hin und wieder mit vom Funk beeinflussten Gitarrenspuren. Etwas alberner wird es in „The Bee“ und „Eat The Menu“, die auch gut als Kinderlieder funktionieren. Mit am schönsten ist das von Streichern begleitete „Planet“, das fast nur von Björk allein gesungen wird, und im Nachhinein gut auf eines ihrer späteren Soloalben gepasst hätte. Beim letzen Titel „Hot Meat“ handelt es sich übrigens um eine Neuaufnahme von „Cold Sweat“, das noch von der Vorgängerplatte stammte.

Fazit

Here Today, Tomorrow Next Week ist eine nette Popplatte, auf der sich die Isländer so richtig austoben. Da die Songs allesamt sehr unterschiedlich ausfallen, ohne dabei jedoch den roten Faden zu verlieren, ist es eine Platte, die bis zum Schluss interessant bleibt. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht Einar Örns schiefer Gesang, der für die schöne Stimme von Björk keine Konkurrenz ist und manchmal einfach über’s Ziel hinausschiesst. Ansonsten ist das Album jedem Björk Fan und Freunden guter Popmusik zu empfehlen.

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