The Sugarcubes – Life’s Too Good

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
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Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– Life’s Too Good

  1. Traitor
  2. Motorcrash
  3. Birthday
  4. Delicious Demon
  5. Mama
  6. Cold Sweat
  7. Blue Eyed Pop
  8. Deus
  9. Sick For Toys
  10. Fucking In Rhythm And Sorrow

Life’s Too Good, das Album

Mit ihrem Debutalbum startete die isländische Band Sugarcubes ihre Karriere und wurde auch außerhalb der Grenzen Islands berühmt. Markenzeichen der Band war sicherlich die wie eine Kindfrau wirkende Björk, die mit ihrem exzentrischen Kleidungsstil und ihrer unverwechselbaren Stimme für Aufsehen sorgte. Gerade auf dem Debutalbum wird deutlich, dass die Wurzeln der Band eindeutig im Indierock liegen. Die Produktion auf Life’s Too Good ist noch um einiges reduzierter als auf späteren Werken, was der ganzen Scheibe so einen authentischen Charakter verleiht.

„Traitor“ ist ein wunderbarer Einstieg, eingangs hört man nur die Stimme Einar Örns, bis nach und nach Björk mit ihrer wunderschönen Stimme den Nachthimmel erhellt. Bei „Motorcrash“ nimmt uns Björk mit auf die Rennstecke, wo sie ordentlich Gas gibt, der Song legt ein hohes Tempo vor und bleibt einfach hängen, wie eine Bremsspur auf dem Asphalt eben . Mit „Birthday“ haben wir vielleicht den schönsten Popsong aller Zeiten auf dieser Platte, er ist wunderbar melancholisch und Björk singt ganz allein für sich, so fragil und verletzlich, dass man sie einfach nur in den Arm nehmen und trösten möchte. Auch besitzt er einen ganz anderen Stil als die übrigen Songs, er geht mehr in Richtung Gothic Rock und ist eher mit The Cure zu vergleichen, das verwundert wenig, stammt dieser Song doch aus den Anfangstagen der Gruppe, in der Einflüsse aus Punk und Bat Cave durchaus üblich waren.

Die darauffolgenden Songs erinnern stark an die Popmusik der bekannten amerikanischen Funpop Band B’52. Gerade „Blue Eyed Pop“ und „Sick For Toys“ haben einen erhöhten Fun-Faktor und nehmen sich selbst nicht so ernst. Melancholischer wird es dann wieder mit „Deus“, in dem Bjök mit sehr zerbrechlicher Stimme die Worte „Deus does not exist“ singt, und sich Einar Örn wohltuend zurückhält.

Fazit

Life’s Too Good ist ein schönes Stück anspruchsvoller Popmusik. Man merkt der Band förmlich an, dass sie großen Spaß beim Aufnehmen der Songs hatte, auch nervt der schräge Gesang hier noch nicht so stark wie auf dem nächsten Album, sodass man dieses Album auch bekömmlicher findet. Besonders herausragend sind die Songs „Motorcrash“ und natürlich das geniale „Birthday“, das bis heute mein absoluter Liebslingssong ist. Hier haben die Isländer wirklich einen Klassiker des Indie-Pop geschaffen, an dessen unschuldiger Grundatmosphäre kein späteres Album mehr heranreichen konnte.

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