The Wörld Is Yours

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

The Wörld Is Yours von

Die Band:

„We’re Motörhead and we Play Rock n Roll.“ Mit dieser einfachen, aber wahren Aussage ist die britische Band seit 1975 unterwegs. Ihre kommerziell erfolgreichste Zeit hatten Motörhead zwischen 1979 und 1982. Mit den Alben „Overkill“, „Bomber“ und „Ace Of Spades“ schufen sie Klassiker, die als wegweisend für den Heavy Metal gelten. Danach flaute der Erfolg etwas ab, auch wenn Motörhead nie wirklich weg waren. Die Band durchlebte zahlreiche Umbesetzungen, ist jetzt aber seit 1995 in der Besetzung Lemmy Kilmister (Bass, Gesang), Phil Campbell (Gitarre) und Mikkey Dee (Schlagzeug) unterwegs. Mit dem Album „Hammered“ kehrte im Jahr 2002 auch der kommerzielle Erfolg zurück. Seit dem sind Motörhead wieder Stammgast in den Top Ten dieser Welt.

Das Album:

„The Wörld Is Yours“ ist das 21.Studioalbum der britischen Band, welches wieder von Cameron Webb produziert wurde. Nach den letzten Alben „Kiss Of Death“ und „Motörizer“, die beide ausgezeichnete Kritiken bekommen haben, war die Erwartungshaltung an das neue Album relativ groß. Davon unbeeindruckt haben Lemmy Kilmister und seine beiden Kumpanen das gemacht, was sie am besten können: Sie haben zehn gradlinige Rocksongs geschrieben, die das Rad zwar nicht neu erfinden, aber durchaus zeigen, dass die Band auch nach über dreißig Jahren im Geschäft noch Lust auf satten Rock hat.

Mit „Born To Lose“ gibt es einen tollen Opener, der an alte Ace-of-Spades-Zeiten erinnert. Doch damit nicht genug. Getreu dem Motto „Drei Akkorde für ein Hallelulja“ rocken die Herren Kilmister, Campbell und Dee weiter was das Zeug hält. „I Know How To Die“, „Get Back In Line“, „Devils In My Hand“, „Outlaw“ und der tolle Rausschmeißer „Bye Bye Bitch Bye Bye“ bringen das Album zwischenzeitlich auf Overkill-Niveau. Zwar zählt man Motörhead zum Heavy Metal, doch der Großteil ihrer musikalischen Wurzeln liegen im Hard- und Bluesrock. Und hier haben sie ihren Sound gefunden, dem sie seit über dreißig Jahren treu bleiben. Kritiker werfen der Band gerne vor, immer wieder den gleichen Song zu schreiben. Mit dieser Aussage wird man Motörhead nicht gerecht. Auch dieses Album zeigt einmal mehr, dass sie in ihrem Rahmen durchaus vielschichtige Songs schreiben können. Das düstere „Brotherhood Of Man“ ist  ein Beweis dafür. Und mit „Get Back In Line“ hat man einen echten Klassiker auf dem Album. Lediglich zwei Songs können nicht ganz das Niveau halten: „Rock n Roll Music“ klingt etwas handzahm und auch „I Know What You Need“ hat eher lückenfüllenden Charakter.

Trackliste:

01 – Born To Lose

02 – I Know How To Die

03 – Get Back in Line

04 – Devils In My Hand

05 – Rock n Roll Music

06 – Waiting For The Snake

07 – Brotherhood Of Man

08 – Outlaw

09 – I Know What You Need

10 – Bye Bye Bitch Bye Bye

 

Fazit:

Seit über dreißig Jahren erfreuen Motörhead ihre Fans mit dem Rhythmus Album, Tour, Album, Tour. Auch wenn Lemmy Kilmister inzwischen das 65.Lebensjahr erreicht hat, kann von Rente noch lange keine Rede sein. Mit „The Wörld Is Yours“ legen Motörhead ein wirklich gutes Album vor, das zeigt, dass die Band noch genügend Saft hat. Songs wie „Born To Lose“ oder „Get Back In Line“ erreichen das Niveau alter Overkill-Zeiten. Insgesamt ein äußerst solides Album einer der langlebigsten, zuverlässigsten und fleißigsten Bands des Rockbuisness.

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