Thomas Brezina: Tief unter der Schule

Autorenwertung
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  • Story
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  • Anspruch
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  • Gesamt
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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Thomas : Tief unter der Schule…; Schneider-Verlag München 1999; 121 Seiten; ISBN: 3-505-10983-5

Jupiter Katz ist mit seinem Vater nach Bad Birnbach umgezogen, wo der 13 jährige Junge nun zur Schule gehen muß. Doch dort scheint es ein schauriges Geheimnis zu geben. Der Hausmeister schaufelt ein Grab im Keller aus. Und der Direktor stopft angeblich Schüler aus.

Über den Verlag

Der Verlag wurde am 1. April 1913 von Franz Schneider in Berlin und dann ab 1964 als Familienbetrieb von seinem Sohn Franz Schneider († 2008) weitergeführt. 1953 wurde der Unternehmenssitz nach München verlegt. Das Ende als familiengeführtes Unternehmen kam im Jahre 1985: Der Verlag wurde in diesem Jahr an die dänische Unternehmensgruppe Egmont verkauft. Schaut man sich den Wikipedia-Artikel über Ehapa an, so wäre es die Geschichte dieses Unternehmens schon wert, an anderer Stelle ein wenig genauer vorgestellt zu werden.

Über den Autoren

Brezina wurde 1964 in der österreichischen Hauptstadt Wien geboren. Bekannt geworden ist er die Kinderkrimiserie um die Knickerbocker-Bande. Der Grusel-Club muß so erfolglos geblieben sein, daß er in dem Wikipedia-Beitrag über Brezina keine Erwähnung findet. Zu Recht? Dem Anhang des vorliegenden Buches ist zu entnehmen, daß es mehrere Bände davon gibt. Aus Gründen der Vollständigkeit wäre es also schon sinnvoll, auch sie zu erwähnen.

Die eigentliche Buchbesprechung

Hier liegt Band 9 der Jugendbuchreihe „Grusel Club dem Spuk auf der Spur“ vor. Ihm ist eine spezielle Lupe beigefügt. Mit ihrer Hilfe kann man die „Grusel Club – Fragen“ beantworten. Diese Fragen sind in einem Feld, das wie eine Ringbuchseite aussieht, gelegentlich in den Text eingefügt. Sie wenden sich an die jugendlichen Leser und haben wohl auch den Zweck, Konzentration und Aufmerksamkeit zu erhöhen. Nur wer aufmerksam den Text gelesen hat, weiß die Lösung auch so und muß sie nicht erst in dem grauen Feld suchen, wo ist verborgen ist.

Teilweise seitengroße Schwarzweißzeichnungen ergänzen den Textteil. Das Buch wendet sich an Kinder ab 10 Jahren. Geschichte und Handlung sind sicherlich auch zielgruppengerecht gestaltet. Der Gruselanteil ist nicht so schlimm, daß die jungen Leser Albträume davon bekommen.

Es kommt aber auch nicht von ungefähr, daß diese Jugendbuchreihe ziemlich unbekannt geblieben ist. Die Handlung ist ziemlich einfach gestrickt, die Grundkonstellation (3 Kinder ohne Haustier) altbekannt und eigentlich altbewährt. Mit den drei Fragezeichen bzw. den drei Ausrufezeichen, TKKG und den fünf Freunden hat der Grusel-Club schier übermächtige Konkurrenz, gegen die er nicht ankommen und gewinnen kann. Die Charaktere sind dafür nicht ausgeprägt genug. Drei Kinder lösen ein Geheimnis, eigenständig und ohne die Hilfe von Erwachsenen – das kennen wir doch schon alles. Es fehlt die eigenständige Duftmarke, die die vorliegende Grusel-Reihe unverwechselbar macht.

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