Thomas Dann: Neues Palais in Detmold

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Das Neue Palais in Detmold; Druckerei und Detmold 2010; 32 Seiten; ISBN: 978-3-941726-16-1 / ISSN: 1863-0529

Der Lippische Heimatbund gibt die Schriftenreihe „Lippische Kulturlandschaften“ heraus. Hier liegt deren Nummer 16 vor.

Dr. Thomas Denn, der Autor dieses Werkes, ist Kreisjugendzahnarzt und Kunsthistoriker.

Druckerei und Verlag Bösmann heißt das Unternehmen aus Detmold, in dem die Schriftenreihe hergestellt wird. Der Internetauftritt des Verlags ist aber so schlecht gestaltet, daß überhaupt keine Informationen über ihn dort enthalten sind (wenn man einmal davon absieht, daß der Verlag ausbildet). Von daher kann an dieser Stelle auch nichts weiter über ihn gesagt werden.

Das Neue Palais gilt als das bedeutendste profane Bauwerk neben dem Fürstlichen Residenzschloss in Detmold. Es stammt aus dem Jahre 1718 und ist ein Geschenk des damaligen Landesfürsten Graf Friedrich Adolph an seine Frau Gräfin Amalie von Dohna.

Unterstützt durch viele Zeichnungen und Fotographien beschreibt das vorliegende Heft die Geschichte des Palais. Es geht dabei weniger um Architektur und / oder die Innenausstattung. Hier stehen die historischen Daten und Fakten im Vordergrund. Das vorliegende Heft unterscheidet sich insofern doch erheblich von den Baubespreibungen, wie wir sie vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz kennen.

Das Buch ist gut lesbar geschrieben. Man muß also kein ausgewiesener Historiker und fundierter Heimatforscher sein, um den Ausführungen folgen zu können. Die Texte bleiben sachlich genug, um nicht in die Populärwissenschaften abzugleiten.

Ob hier besondere Recherchen erforderlich waren, ist dem Buch nicht zu entnehmen. Die Ausführungen sind jedenfalls ausführlich genug, um ein gutes Bild von der Geschichte des Palais zu bieten.

Der Lippische Heimatbund wurde am 2. Januar 1908 vom 14 Männern in Detmold als „Lippischer Bund für Heimatschutz und Heimatpflege“ gegründet. Mit über 12.000 Mitglieder zählt er heute nach eigenen Angaben zu den größten Landesverbände innerhalb des Deutschen Heimatbundes. Nach seinen eigenen Angaben kümmert er sich um den Schutz von Umwelt und Natur, die Pflege der lippischen Kultur und ihre Bindung an Heimat, Geschichte und Brauchtum sowie die Mitwirkung an der sinnvollen Ausgestaltung des Heimatraumes.

Man kann dem Lippischen Heimatbund nur zu dieser Schriftenreihe gratulieren. Hier werden historische Gebäude beschrieben, die ansonsten kaum in der überregionalen Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Ohne solche Hefte würde doch sehr viel historisches Wissen über die eigene Heimat verlorengehen.

Das Fazit

Hier liegt ein gut gemachtes Heft vor, das die lippische Heimat beschreibt. Hefte wie dieses sind aber auch von Leuten, die vordergründig keinerlei Bezug dazu haben, gut lesbar. Wer sich beispielsweise für deutsche Geschichte interessiert, wird in einem Heft wie diesem leicht auf seine Kosten kommen.

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