Thomas Kaufmann: Martin Luther

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Martin Luther

Das Buch ist im Jahre 2006 im Verlag aus München erschienen. Es ist 128 Seiten dick. Das Werk gehört zu der Buchreihe „Wissen in der Beck`schen Reihe“.

Die Inhaltsangabe

Er ist sicherlich einer der bekannteren deutschen Kirchenvertreter überhaupt: Mit seinen Gedanken löste Martin Luther die Spaltung der christlichen Kirche in evangelisch und katholisch aus. „Auf dem neuesten Forschungsstand“ führt Kaufmann „in Leben und Werk des einflußreichsten `Ketzers´ der Kirchengeschichte“ ein. Was war eigentlich so neu an Luthers Reformation? Welche gesellschaftlichen Voraussetzungen mußten vorliegen, damit der Mönch überhaupt Erfolg haben konnte? Kaufmann versucht Antworten.

Über den Autoren

Kaufmann ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Göttingen. Im Jahre 1962 geboren, war er in den Jahren 1996 bis 2000 als Professor in München tätig, bevor er im selben Jahr nach Göttingen wechselte. Er ist außerdem auch schon als Buchautor in Erscheinung getreten.

Die eigentliche Buchbesprechung

Wer sich ein wenig mit dem evangelischen Glauben beschäftigt, kennt natürlich auch den Lebensweg eines Martin Luthers. Doch auch so kann man wenigstens die wichtigsten Lebensdaten Luthers als bekannt voraussetzen. Kaufmann bietet in diesem Buch dementsprechend mehr als in anderen Büchern üblich ist. Die Zeittafel ganz am Ende des Buches verdeutlicht, daß nicht die Lebensdaten, sondern der Mensch Martin Luther, sein Wesen, sein Charakter und sein Denken im Vordergrund stehen. Kaufmann nutzt dafür das umfangreich Vorhandene Quellenmaterial über Luther wie auch biblische Texte.

Das Buch enthält nur wenig Bildmaterial. Leider? Oder zum Glück? In dem vorliegenden Buch ist es nicht so wichtig, ob eine Zeichnung tatsächlich das Antlitz des großen Reformators zeigt (oder zeitgenössische Landschaften oder Mitstreiter). Der Text, die Art des Erzählens sind von einer Eindringlichkeit, von einem einnehmenden Wesen, wie sie bei Lebensbeschreibungen eigentlich selten sind.

Sein beruflicher Hintergrund ermöglicht es dem Autoren, viele Hindergrundinformationen zu liefern, die anderen Biographen nicht zugänglich wären. Wie es sich eigentlich für einen guten Wissenschaftler und Buchautoren gehört, gelingt es Kaufmann, Fach- und Fremdworte weitestgehend zu vermeiden. Es schreibt in einem verständlichen Deutsch und bringt Zitate nur dort ein, wo sie als Beleg für seine Ausführungen dienen sollen. Das Buch ist also keineswegs wissenschaftlich-abstrakt, wie es in dieser Buchreihe gelegentlich anzutreffen ist.

Das Fazit

Ein Urteil ist schnell und leicht gefällt. Wer sich für Luther und / oder (evangelische) Kirchengeschichte interessiert, hält hier sehr gute Literatur in den Händen.

Luther kennt man eigentlich. Oder? Es ist sicherlich schon viel Literatur über den Augustiner-Mönch auf dem Markt. Was auf den ersten Blick riskant erscheinen mag (nämlich die Herausgabe eines neuen Buches), hat sich hier voll und ganz gelohnt.

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Ein Kommentar to “Thomas Kaufmann: Martin Luther”

  1. Anonymous schreibt:

    ja das serhinterssent buch aber dieses buch nicht genug fur mich .mocht ich anders bcucher uber marten luther ich brauche sehr die bucher um en these gearbeitet

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