Thomas Seibel: Bad Wildungen

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

Thomas : Bad Wildungen Wachsen und Wandel

Das Buch ist im Jahre 1999 aus Erfurt erschienen. Es ist 128 Seiten dick und gehört zu der Buchreihe „Die Reihe Archivbilder“.

Die Inhaltsangabe

Bad Wildungen kann heute auf eine über 750jährige Geschichte zurückblicken. Der Ort wird zwar schon seit dem 16. Jahrhundert zu Kurzwecken; den Aufschwung brachte aber erst das 19. Jahrhundert. Im Jahre 1906 erhielt der Ort den Titel eines „Bades“. Im Jahre 1913 kamen dann auch schon über 14.000 Besucher. Die politischen und wirtschaftlichen Wirren der folgenden Jahrzehnte brachten dann auch Hochs und Tiefs für den Ort.

In dem Buch sind über 210 zeitgenössische Fotographien aus der Zeit von 1860 bis 1940 enthalten. Sie sollen die Arbeits- und Lebenswelt des alten Wildungen vorstellen. Gibt es eigentlich auch schon eine Fortsetzung, die beschreibt, wie sich der Ort nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute weiterentwickelt hat? Interessant wäre diese Gegenüberstellung einfach schon deswegen, weil man als ortsunkundiger Leser wissen möchte, ob sich der Ort seinen fast schon ländlichen Charme bewahren konnte.

Die Beschreibung

Das Buch folgt dem standardisierten Aufbau, wie er von dem ostdeutschen Verlag vorgegeben ist. Zuerst gibt es eine kurze Einleitung mit den (verbalen) historischen Fakten. Dann folgt der umfangreiche Bildteil.

Über den Autoren und seinen beruflichen und / oder privaten Bezug zu Bad Wildungen wird hier zwar nichts gesagt. Es gelingt ihm aber, einen Bildband im guten Sinne zusammenzustellen. Hier steht tatsächlich der Ort und seine Geschichte im Vordergrund; Aufnahmen, die privates Leben vorstellen, gibt es dementsprechend hier nicht. Die Bilder zeigen den Ort, sein Aussehen und sein gesellschaftliches Leben.

In diesem Bildband ist es tatsächlich bedauerlich, daß die Bilder alle in demselben Brau-Weiß gehalten sind. Für den heutigen, nachgeborenen Betrachter wäre es sicher angenehm, einmal zu sehen, wie der Ort früher in bunt ausgesehen hat. Insbesondere das gesellschaftliche Leben sieht hier sehr lebendig und bunt aus – es dementsprechend auch in Farbe zu sehen hätte die Atmosphäre und das Lebensgefühl der Menschen von damals sicherlich vorteilhafter herübergebracht. Wie groß ist wohl der Aufwand, historische Schwarz-Weiß-Fotographien nachträglich zu kolorieren?

Bad Wildungen gehört – vor allem, was seine lokale Ortsgeschichte anbelangt – zu den unbekannteren Orten. Es ist daher auch für Leser, die noch nie dort gewesen sind, schon sehr interessant, zu sehen, wie es früher dort ausgesehen hat.

Das Fazit

Bad Wildungen kann von sich behaupten, im Gesundheits- und Kurwesen schon eine bedeutsame Rolle gespielt zu haben. Ansonsten ist die Weltgeschichte ganz weit um den Ort herumgegangen. Die Bilder präsentieren den Ort in angemessener Art und Weise.

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