Tinnitus Sanctus

Autorenwertung
  • Sound
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Hörspaß
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  • Booklet
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Tinnitus Sanctus Special Edition von

Trackliste

Disc 1

01 – Ministry of saints

02 – Sex fire religion

03 – The pride of creation

04 – Nine lives

05 – Wake up dreaming black

06 – Dragonfly

07 – Thorn without a rose

08 – 9-2-9

09 – Speedhoven

10 – Dead or rock

11 – Aren´t you a little pervert too?!

Disc 2 – Live in Los Angeles

01 – Catch of the century

02 – Sacrifice

03 – Babylon

04 – Lavatory love machine

05 – Tears of a mandrake

06 – Vain glory opera

07 – Superheroes

08 – Fucking with fire

09 – Avantasia

10 – King of fools

Die Band

In den letzten Jahren haben sich und seine Mitstreiter in der Heavy-Metal-Szene eine große Fangemeinde erspielt. Gerade Sammets Songwriterqualitäten, die er auch bei seinem Nebenprojekt Avantasia eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, haben der Band aus Fulda eine große Reputation eingebracht. Alben wie „Mandrake“ oder „Hellfire Club“ zählen zu Pflichtalben der Szene.

Das Album

Von Fans und Presse ist das Album seinerzeit mit gemischten Gefühlen aufgenommen worden. Viele Kritiker sahen bei diesem Album eine Abkehr vom klassischen Powermetal hin zum stadiontauglichen Hard Rock der 80er Jahre. Eine Aussage, die so nicht stimmt. Wenn man frühere Alben der Band heranzieht, findet man auch dort Songs, die nicht nur Powermetalelemente beinhaltet haben.

Mit dem düsteren „Ministry of saints“ haben Edguy einen  würdigen Opener gefunden, der seinerzeit auch als Singleauskopplung inklusive Video ausgewählt wurde. Mit „Sex fire religion“, „The Pride of creation“ und „Nine lives“ folgen Kracher, die jedem Headbanger gefallen werden, auch wenn manche Passagen von „Sex fire religion“ an die schwedische Combo Europe erinnern.

Auf „Wake up dreaming black“ kommen Keyboardelemnete zum Einsatz, die gerade ältere Fans der Band zum Vorwurf gemacht haben. Trotzdem ist der Song ein straighter Rocker.

Wer eher auf die ersten Werke der Band aus Fulda steht, wird spätestens mit „Dragonfly“ und „Speedhoven“ gut bedient. Einmal mehr stellt Tobias Sammet hier seine außerordentlichen Songwriterqualitäten unter Beweis.

Natürlich muss auch jede Hardrockband eine Ballade im Programm haben. Diese ist „Thorn without a rose“ und ist ein herrlicher Schmachtfetzen. Seinen Abschluss findet „Tinnitus Sanctus“ mit der herrlich ironischen Countrynummer „Arent you a little pervert too?“

Die zweite Disk beinhaltet einen Livemitschnitt der Rocket-Ride-World-Tour aus Los Angeles. Die Soundqualität dieser CD ist nicht ganz so gut wie beim offiziellen Livealbum „Fucking with fire“, doch als Bonus-CD bekommt man alle Klassiker von Edguy in Liveatmosphäre und kann einen Eindruck gewinnen, zu welcher Form die Band auf der Bühne auflaufen kann.

Das Booklet entspricht den Erwartungen. Neben den Songtexten, Credits und den üblichen Danksagungen sind diverse Bandfotos vom Covershooting enthalten.

Fazit

Auch wenn sich manche Hörer nicht mit „Tinnitus Sanctus“ anfreunden konnten, ist es ein rundum gelungenes Metalalbum geworden. Das sich eine Band weiterentwickelt und durchaus verschiedene Sounds ausprobieren möchte, spricht eher für als gegen sie. Mir hat das Album von Beginn an gefallen, und daran hat sich auch nach zahlreichen Durchhören nichts geändert.

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