Titans Of Creation

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

GANZ GROßES METALKINO!

Die Band:

gehört zu den Bay-Area-Trash-Bands, die sich Anfang der 1980er in der San Francisco Bay Area gegründet haben. Neben ihrem Debüt „The Legacy“ waren es vor allem die Alben „The New Order“ und „Practice What You Preach“, die den Ruf der Band festigten. Im Laufe der Jahre wurde von zahlreichen Umbesetzungen gebeutelt, die sich auch auf den musikalischen Stil der Band auswirkten. Ein Tumor im Brustbereich von Sänger zwang die Band dann, eine längere Auszeit zu nehmen. Erst Mitte der ersten Dekade des neuen Jahrtausends wagten sich an ein Comeback. 

Das Album:

Seit ihrer Wiedervereinigung im Jahr 2008 legen die Trash Metaller aus der Bay Area alle vier Jahre ein neues Album vor und jedes Mal kann man es als kleinen Meilenstein der Band- und der Metalhistorie bezeichnen. Das ist auch bei ihrem elften Werk der Fall. 

“ heißt das opulente Werk, dass sich im Gegensatz zum ebenfalls genialen Vorgänger „Brotherhood Of Snake“ ein wenig verändert zeigt. Waren auf dem letzten Album schnelle Tracks der Hauptbestandteil, gehen die Männer um Sänger Chuck Billy hier etwas gediegener zur Seite. Nur zweimal holen sie die extreme Tempokeule raus. Dafür umso gewaltiger, denn „WWIII“ und vor allem „Curse Of Osiris“ zeigen eindrucksvoll, was man sich seit Jahren von wünschen würde, aber in dieser Qualität nicht mehr oft bekommen hat. 

Die restlichen Songs sind eher im Midtempobereich angesiedelt, wodurch man womöglich denken könnte, dass dies zu Lasten der Abwechslung geht. Zumal das Album mit dir Spielzeit von rund sechzig Minuten zeigt, dass die Lieder auch alle jenseits der radiotypischen drei Minuten liegen. Und so ist ein Song spannender und Interessenlagen als der nächste. Testament schaffen es mit beeindruckender Leichtigkeit, nach über dreißig Jahren Bandgeschichte locker, unverbraucht und roh zu klingen, als auch filigran und routiniert. 

Zumal man auf instrumentaler Ebene wirklich begeistern kann. Mit Eric Peterson und Alex Skolnik gibt es zwei überragende Gitarristen, deren Riffs und Läufe legendär sind und die Songs wie „Night Of The Witch“ oder „False Prophet“ auf besonderer Weise veredeln. Erwähnenswert ist Drummer Gene Hoglan. Mit welch präziser Vorschlaghammermethode er hier den Takt angibt, ist wahrlich zum Niederknien. Über allem thront die schneidende Stimme von Chuck Billy, der inzwischen auch die sechzig zugeht, aber ebenfalls noch den Drive und die Energie wie in seinen Anfangstagen hat. 

Trackliste:

01 – Children Of The Next Level

02 – WWIII

03 – Dream Deciver

04 – Night Of The Witch

05 – City Of Angels

06 – Ishtar‘s Gate

07 – Symptoms

08 – False Prophet

09 – The Healers

10 – Code Of Hammurabi

11 – Curse Of Osiris

12 – Catacombs

Fazit:

Im Bereich des Trash Metals sollte der Jahressieger definitiv feststehen. Testament legen mit „Titans Of Creation“ ein bärenstarkes Album vor, was den Ruf der legendären Bay Trasher weiter festigt und untermauert. Wenn jemand wissen will, wie diese Musik klingen soll und kann, dann liegt er hier genau richtig. Ein fantastisches Album!

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