TKKG – Folge 161 – Ein Yeti in der Millionenstadt

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Rezension von: istillreadbooks | Rezensionsdatum:

– Folge 161 – Ein Yeti in der Millionenstadt

Inhalt
Sollte es ihn doch wahrhaftig geben? Den legendären Yeti, den Schneemenschen aus dem Himalaya? Zumindest macht seit Wochen ein mysteriöser Yeti die TKKG-Millionenstadt unsicher: Er lauert ahnungslosen Passanten am Geldautomaten auf und bringt sie um ihr Weihnachtsgeld. Und mehrere Zeugen berichten übereinstimmend, dass es ein stark behaarter Schneemensch war, der ihnen ihr Geld abgenommen hat.

Doch TKKG lassen sich von solchen Gruselgeschichten natürlich nicht beeindrucken. Sie sind überzeugt, dass ein Mensch hinter den rätselhaften Überfällen steckt. Doch TKKG fällt es nicht ganz leicht, den Täter zu überführen: Denn dieser verfügt, wie auch der TKKG-“Häuptling“ Tim, über exzellente Kampffertigkeiten. Und so muss Tim während der Ermittlungen einige Tiefschläge einstecken.Die Ermittlungen scheinen im Sand zu verlaufen, aber schließlich hat Tim wieder einmal den Durchblick, und die TKKG-Bande kommt dem kriminellen Yeti doch noch auf die Spur…

Ein spannendes Hörspiel, welches (endlich wieder) an die Anfänge von TKKG anknüpft
Viele der neueren TKKG-Fälle konnten sowohl bei den jungen, als auch bei den bereits etwas älteren Hörern nur bedingt „punkten“. Auch wenn die TKKG-Serie wohl kaum über ein ähnliches Kultpotenzial wie die Drei ???-Serie verfügt, erfreut sich die Serie bereits seit etlichen Jahren sowohl bei jungen als auch bei etwas älteren Hörern einer hohen Beliebtheit. Viele der neueren Hörspiele sind jedoch leider so realitätsfremd, dass selbst langjährigen Hörern die Freude an der Serie schnell vergeht. Dies mag vor allem daran liegen, dass die Figur des Tim sehr häufig in den Vordergrund gestellt wird, und dass viele Rätsel und Fälle nur allzu oft durch brachiale Gewalt gelöst werden.

Einfach gesagt trifft die Gewalt in gewisser Weise zwar immer „die Richtigen“, doch dies ist sowohl ethisch (sofern davon bei einer Hörspielserie für Kinder gesprochen werden kann) als auch dramaturgisch problematisch. Geschichten, in denen die Kriminellen immer wieder mithilfe von Einbrüchen und Gewalt gefasst werden, werden auf Dauer dann doch sehr eintönig und langweilig. So besinnt sich der Schöpfer der TKKG-Serie, , in „Ein Yeti in der Millionenstadt“ wieder auf die Anfänge von TKKG zurück, was der gesamten Entwicklung der Serie gut tut. Letztlich geht es in „Ein Yeti in der Millionenstadt“ wieder einmal um einen auf Abwege geratenen Internatsschüler, der durch TKKG überführt wird – eine wohltuende Abwechslung zu den vorhergehenden Hörspielen, in denen oft „Knastbrüder“ mit ausländischem Hintergrund die Täter markieren mussten.

Fazit
„Ein Yeti in der Millionenstadt“ bietet eine gute Stunde spannende Unterhaltung für junge Hörer. Es ist seit langem mal wieder ein Fall, in dem ein leicht zu beeinflussender Internatsschüler auf Abwege gerät, und bei dem nicht nur Prügeleien im Vordergrund stehen. Vielmehr setzt Stefan Wolf beim nunmehr 161. Fall der TKKG-Bande auf „klassische Ermittlungsarbeit“ sowie auf den Charme der 4 Mitglieder von TKKG. Eine gelungene Folge – es bleibt zu hoffen, dass weitere Folgen der TKKG-Serie im Stil von „Ein Yeti in der Millionenstadt“ folgen werden.

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