To The Metal

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

GRUNDSOLIDES ALBUM!

Die Band:

Nach seinem Ausstieg bei Metal-Legende gründete Gitarrist Kai Hansen 1989 mit Ralf Scheepers, Uwe Wessel und Matthias Burchardt die Band Gamma Ray. Schnell etablierte sich die Band in der Szene. Nach dem Ausstieg von Sänger Ralf Scheepers übernahm Kai Hansen diese Rolle und wurde immer stärker der Mastermind von Gamma Ray.

Das Album:

2010 veröffentlichte die Band ihr mittlerweile zehntes Studioalbum. „To The Metal“ liefert alles, was man an der Band liebt – oder auch nicht. Ähnlich wie Manowar scheiden sich die Geister an Gamma Ray. Doch eines kann man Kai Hansen und seinen Mitstreitern nicht abspenstig machen: Seit über zwanzig Jahren stehen sie für soliden . Diesen Trademarks werden sie auch auf diesem Album gerecht. Zugegeben. Der Titel ist nicht wirklich ein Ausbund an Innovation, aber das wollen Gamma Ray auch gar nicht. Sie machen ihr Ding und dafür lieben die Fans die Band.

Und die Anhänger bekommen wieder einmal einiges geboten. Mit „Empathy“ eröffnet ein düsterer Rocker das Album. Schon der nächste Song wird dann die Herzen aller Gamma-Ray-Fans höher schlagen lassen: „All You Need To Know“ ist im doppelten Sinne eine Hommage an alte Helloween-Zeiten. Zum einen hat der Song ein ungeheures Tempo und macht deutlich, warum Kai Hansen einer der Mitbegründer des deutschen Power Metals ist. Im Refrain unterstützt ihn dann noch . So sind die beiden ehemaligen Kürbisköpfe wieder vereint und liefern Großes ab.

Auch im weiteren Verlauf machen Kai Hansen (Gesang, Gitarre), Henjo Richter (Gitarre, Keyboard), Dirk Schlächter (Bass) und Daniel Zimmermann (Schlagzeug) im Prinzip alles richtig. Die Songs liefern satte Riffs, starke Melodiebögen und einen Kai Hansen, der stimmlich eine solide Leistung bietet. Tracks wie „Mother Angel“ (das mit einem echt genialen Anfangsriff daherkommt) oder „Chasing Shadow“ sind Titel, die jedem Fan härterer Musik absolut gefallen werden. Beim Titelsong kokettieren Gamma Ray ganz stark mit Manowars Selbstverliebtheit. Ein Song wie „To The Metal“ ist zwar ganz nett, zählt aber sicher nicht zu den Highlights des Albums. Zum Schluss gibt es mit „No Need To Cry“ eine Ballade, die nicht zu den größten Metalballaden zählt, jedoch ein solides Album gut beendet.

Trackliste:

01 – Empathy

02 – All You Need To Know

03 – Time To Live

04 – To The Metal

05 – Rise

06 – Mother Angel

07 – Shine Forever

08 – Deadlands

09 – Chasing Shadows

10 – No Need To Cry

 

Fazit: 

Gamma Ray legen mit „To The Metal“ ein solides Album vor. Innovative musikalische Neuheiten sucht man vergebens und Kai Hansen wird in diesem Leben auch nicht mehr der beste Shouter der Szene werden. Wer über diese Punkte hinwegsehen kann, wird mit einem Album belohnt, das man länger im Player lassen kann. Songs wie „Empathy“ oder „Mother Angel“ sind richtig gut und „All You Need To Know“ ein kleiner Klassiker.

 

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