Tödliches Sudoku

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Tödliches Sudoku

Tamara Willmann (Übersetzer). Rowohlt Taschenbuch Verlag 2007, Taschenbuch, 352 Seiten, € 0,01

Rezension von: Kokoro | Rezensionsdatum:

Tödliches Sudoku von

Inhalt
Kate ist Mathematikerin, die in der Kindheit durch ihre Intelligenz Schwierigkeiten hatte, mit anderen Menschen umzugehen. Nur bei Professor Avondale, der ein Rätsel-Museum in ihrer Heimatstadt Granville, führt, fühlte sie sich wohl. Mittlerweile erwachsen, erhält sie von Avondale die dringende Bitte, ihn zu besuchen und zu helfen. Obwohl Kate nie zurück in ihre Stadt wollte, eilt sie ihm sofort zu Hilfe. Der Professor, mittlerweile etwas älter und zerstreuter, sitzt täglich in seinem Museum, das kaum besucht wird (nicht zuletzt wegen der Unfreundlichkeit der Empfangsdame Janice) und löst Sudoku. Er ist mit seinem Museum unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten, soviel findet Kate noch heraus, bevor Avondale ermordet wird. Neben seiner Leiche findet man ein angefangenes Sudoku, das die Polizei übersehen hat.

Da ihr der neue Polizeichef der Stadt anfangs keinen Glauben schenkt, macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder und Avondales letztem Schützling, Harry. Sie merkt schnell, dass der Professor von seiner Ermordung ahnte und ihr mit dem angefangenen Sudoku, das er erstaunlich falsch ausgefüllt hat, etwas mitteilen will – nur was?

Zwei in eins
Dieses Buch enthält nicht nur den oben genannten Krimi, sondern auch am Anfang eines jeden Kapitels ein Sudoku zum Lösen für den Leser, die sich in ihrer Schwierigkeit steigern. Die Auflösungen dazu finden sich am Ende des Buches.

Fazit
Die Idee, eine Geschichte um Sudoku, eine Art Zahlenkreuzworträtsel, das seit einigen Jahren von vielen Menschen mit Begeisterung ausgefüllt wird, ist gleichzeitig interessant und witzig, aber auch durchschaubar auf Verkaufszahlen ausgelegt. Da es jedoch schwierig ist, heutzutage noch nicht behandelte Themen für einen Krimi oder Thriller zu finden, ist diese Geschichte eine wirklich nette Abwechslung. Und da es sich um einen Krimi handelt, ist die Handlung zwar nicht super spannend wie bei einem Thriller, aber dennoch solide gearbeitet und mit teilweise wirklich witzigen Dialogen versehen, so dass sich das Buch sehr gut und flüssig liest.

Die Charaktere sind zwar nicht sehr tiefschürfend und mit großem psychologischem Hintergrund geschildert, aber die Haupteigenschaften werden kurz skizziert und gut dargestellt, so dass der Leser sich einen guten Eindruck von der schrulligen Tante Prue, Kate als Mathematikerin und vom jungen, intelligenten Harry machen kann. Die Übersetzungsqualität lässt jedoch an einigen Stellen zu wünschen übrig, insbesondere stört der Ausdruck „Puzzlemuseum“, da der Begriff Rätselmuseum viel passender und einfacher gewesen wäre. Es ist eine interessante Ergänzung eines jeden Bücherregals und durchaus empfehlenswert! Die Autorin hat mittlerweile eine Reihe von Sudoku-Krimis rund um die Protagonistin Kate und den Polizeichef Brandon Mitchell geschrieben, so dass Leser sich auf weitere Abenteuer rund um dieses japanische Kulträtsel freuen können.

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