Totengleich

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Mordkommission Dublin

Ulrike Wasel (Übersetzer). FISCHER Taschenbuch 2010, Taschenbuch, 784 Seiten, € 8,88

Rezension von: Jaqueline | Rezensionsdatum:

Totengleich von

Cassie Maddox, Detective beim Dezernat für häusliche Gewalt, wird von ihrem Freund Sam, der beim Morddezernat arbeitet, zu einem Tatort gerufen. Eigentlich hat sie dort nichts zu suchen, doch dieser Fall ist anders. Es geht um eine tote Frau, die in einem verlassenen, abgelegenen Cottage gefunden wurde und sie gleicht Detective Maddox bis aufs Haar und hat die Identität von Alexandra Madison angenommen, eine Identität die Cassie in ihren früheren Undercovereinsätzen innehatte.

Als man herausfindet, dass die Tote in einem alten Haus mit vier anderen Studenten gewohnt hat, die als ihre besten Freunde galten und nun Hauptverdächtige sind, entwickelt sich in Frank die verrückte Idee den Tod der Frau zu verheimlichen und es als Mordversuch zu tarnen indem Cassie Alexandras Rolle übernimmt und nach einem langen Krankenhausaufenthalt wieder in das Haus zurückzukehren.

Zuerst ist Cassie davon nicht überzeugt und braucht Bedenkzeit, doch nach einer Weile gesteht sie sich ein, dass dieser Gedanke sie in den Fingern juckt und bereitet sich langsam auf ihre Rolle vor. Als dann der Tag kommt, an dem sie in das Haus einzieht beginnt ihr Undercovereinsatz. Voller Konzentration muss sie sich nun in Lexie, so wurde die Tote von ihren Freunden genannt, hineinversetzen und den vier besten Freunden heile Welt vorspielen bis sich einer verrät.

Über Wochen hinweg hat sie diese Rolle zu spielen und mit der Zeit fällt es ihr immer weniger schwer. Sie findet Gefallen an den vier Mitbewohnern und deren Lebensstil, der soviel Freude, Liebe und Sorglosigkeit beinhaltet. Cassie wird so immer weniger objektiv und kann sich nicht vorstellen, dass diese 4 etwas mit dem Tod von Lexie zu tun hatten.  Als sie ein kleines verstecktes Notizbuch von Lexie findet kommt sie immer mehr hinter Lexies Geheimnis und wer diese wirklich war. Inzwischen kommt aber auch jemand hinter ihr Geheimnis…

Fazit

Die 783 Seiten sind zu viel. Den Anfang hätte man gut abkürzen können, genauso wie den Schluss. An manchen Stellen zieht sich die Story sehr in die Länge ohne weiterzukommen, was bei dem ausschmückenden und sehr detailliert beschreibenden Schreibstil von Tana French sehr anstrengend sein kann.

Die Geschichte ist ganz gut, wenn auch relativ unrealistisch, da keiner der 4 Freunde auch nur eine Sekunde Verdacht schöpft obwohl sie 5 Jahre mit Lexie zusammengewohnt haben. Kann man einem Menschen wirklich so ähnlich sehen? Die Nebengeschichte mit Sam, Cassies festem Freund ist auch eher unbedeutsam, was einen aber noch interessiert ist die immer wieder erwähnte Sache mit Rob, ihrem ehemaligen Partner, mit dem sie keinen Kontakt mehr hat, nachdem bei einem schiefgelaufenen Fall zwischen den beiden etwas vorgefallen ist.

Auf jeden Fall lesenswert.

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