True North

Autorenwertung
  • Musik
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  • Insterumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

EIN ECHTER MEILENSTEIN DES METALS!

Die Band:

Der Gitarrist øystein G. Burn gründete 1995 mit ehemaligen Mitgliedern der Bands Molested, Enslaved, Gorgoroth, Arcturus, Immortal und Ulver eine neue Gruppe, die er nannte. Ein Jahr später debütierte die Band mit einem selbstbetitelten Album, das noch stark im rohen Sound des Black Metals verwurzelt war. Der Einstieg von Andreas „Vintersorg“ Hedlund als Sänger war mit ein Grund, das die Band eine besondere Entwicklung nahm. Mehr und mehr progressive Elemente gingen in den Klang ein. Aus persönlichen Gründen nahm Andreas Hedlund Anfang des Jahres sein Abschied. Sein Part übernimmt Bassist Simen „ICS Vortex“ Hestnæs, der seit 2010 wieder bei ist. 

Das Album:

Auf ihrem nunmehr elften Studioalbum gehen Borknagar den Weg weiter, den sie mit ihren letzten Alben eingeschlagen haben. Mehr noch: Mit „“ setzen sich die Künstler die Krone auf. Die neun Songs, die mit einer Spielzeit von insgesamt 60 Minuten daherkommen, sind ein Paradebeispiel dafür, wie Musik klingen kann, die Grenzen überwindet. Schon der Opener „Thunderous“ vereint die beiden Welten, die in Borknagars Brust schlagen: Die unglaublich aggressive Härte des Black Metals und die spielerische und melodiöse Verspieltheit, die man von Bands wie „Dream Theater“ oder „“ kennt. 

Herauskommen intensive Songs wie „The Fire That Burns“, das von starken Growls geprägt ist, ein fast schon hitverdächtiges „Up North“, dessen Gesang und Melodien zum Niederknien sind oder ein sparsam instrumentalisiertes „Voices“, das ein Album beendet, das nach dem ersten Hören einfach nur sprachlos macht. Jeder Titel ist eine Perle und unterstreicht die Klasse von Øystein G. Burn, der für sämtliche Kompositionen verantwortlich ist. 

Es ist schon erstaunlich, wie zielsicher Borknagar zwischen Härte, Kunst, Klasse und Massentauglichkeit wandern, auch wenn sie insbesondere Letzteres gar nicht sind. Durch die herausragende Produktion von Jens Borgen verwischen sämtliche Musikstile zu einem Longplayer, den wirklich jeder einmal hören sollte, der für sich in Anspruch nimmt, ein Fan harter Rockmusik zu sein. Es gibt hier so viel zu entdecken, dass dieses Album auch in einigen Jahren nicht von seiner Faszination verloren haben wird. 

Trackliste:

01 – Thunderous

02 – Up North

03 – The Fire That Burns

04 – Lights

05 – Wild Father‘s Heart

06 – Mount Rapture

07 – Into The White

08 – Tidal

09 – Voices

Fazit:

Sind Borknagar mit „True North“ auf dem Höhepunkt ihres Schaffens angekommen? Ja! Borknagar sind eine der interessantesten, abwechslungsreichen und damit besten Gruppen der Szene. „True North“ ist von einer Klasse, die ihresgleichen sucht. Auch andere Bands haben in diesem Jahr tolle Alben herausgebracht. Doch bis auf das aktuelle Werk von „Tool“ bietet kaum ein Album solche Intensität. Und hier haben die Norweger vor den Amerikanern die Nase vorn. Ich bin mir fast sicher, dass in diesem Jahr kein Album mehr über „True North“ kommen wird (außer vielleicht noch das langerwartete Orchesteralbum von ).

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