Tubeway Army – The Plan

Autorenwertung
  • Sound
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  • Hörspaß
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  • Songtexte
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  • Melodie
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  • Produktion
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  • Gesamt
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The Plan

Gary Numan. Beggars Banquet/Beggars Group (Indigo) 1999, Audio CD, € 7,90

Rezension von: Zaiman | Rezensionsdatum:

– The Plan

  1. That’s Too Bad
  2. Oh! I Didn’t I Say
  3. Out Of Sight
  4. Bombers (Original Version)
  5. My Shadow In Vain
  6. This Machine (Steel And You)
  7. Thoughts No. 2
  8. Something In The House
  9. Check It
  10. The Monday Troop
  11. This Is My Life
  12. Mean Street
  13. Ice
  14. Crime Of Passion
  15. The Life Machine
  16. Critics
  17. Do Your Best (Friends)
  18. Basic J
  19. That’s Too Bad (Original Version)
  20. Bombers
  21. Blue Eyes
  22. O.D. Receiver
  23. Fadeout 1930
  24. Don’t Be A Dummy (Lee Cooper Advert)

The Plan, das vergessene Album

Die britische New Wave-Band Tubeway Army unter Führung des charismatischen Sängers Gary Numan war Ende der Siebzieger vor allem für ihre futuristischen New Wave-Sounds berühmt, sie mischten schneidige Punksound mit elektronischen Klängen, und schufen etwas, was später als sogenannter New Wave ganze Generationen von Musikern beeinflussen sollte. Zu ihren bekanntesten Hits zählten „Are Friends Electric“ und „Down In The Park“, die fast schon zu Hymnen dieses Genres wurden.

Was viele Menschen damals nicht wussten, ist, dass die Band nur wenige Jahre vor ihrem Durchbruch noch trockenen Punkrock gespielt hat. Die Songs aus dieser Zeit sind nun alle auf dieser Scheibe The Plan versammelt. Ursprünglich erst im Jahre 1984 veröffentlicht, also sieben Jahre nachdem die Titel bereits eingespielt waren, ließ sich ihr altes Label doch noch hinreissen und veröffentlicht die Songs nun auf CD.

The Plan bietet grundsoliden Punkrock, der zwar mit den späteren Elektroeskapaden der Band nicht viel gemein hat, aber dennoch eine eigene Soundmarke vorzuweisen hat. Natürlich ist der Sound der Aufnahmen aus heutiger Sicht recht antiquiert , aber es ist eben diese Rauheit, die den besonderen Reiz der Albums ausmachen. Es ist schon erstaunlich, was sich so alles aus der Grundausstattung von E-Gitarre, Bass und Schlagzeug so alles herausholen lässt.

Es ist wirklich schwer einzelne Songs aus dem Album herauszupicken, hier ist einfach alles stimmig, die Songs sind sehr rauh und besitzen hohes Suchtpotential. Doch wer gern auf Anspieltipps steht, sollte sich mal „That’s Too Bad“, „My Shadow In Vain“ oder „This Is My Life“ reinziehen, die die damalige Atmosphäre perfekt einfangen.

Fazit

The Plan ist ein sehr interessantes Album, beleuchtet es doch die Anfangszeit von Gary Numan und seiner Tubeway Army, doch die Fans sollten gewarnt sein, hier finden sich keine elektronischen New Wave-Perlen wie „Are Friends Electric?“, sondern grundsolide Punkrocksongs, die der damaligen Berühmtheit des Punk ihren Tribut zollen. Gary Numan hat in seiner Autobiographie selbst gesagt, dass er diese Songs nur aufgenommen hat, um an einen Plattenvertrag zu kommen, doch steckt in den Songs weit mehr als nur Mittel zum Zweck, hier ist schon im Ansatz jener Stil zu erkennen, der Gary Numan ein paar Jahren zu einem Superstar machte. Für alle, die sich für die rauhe Anfangszeit des New Wave interessieren, kann ich dieses Album nur empfehlen.

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