Ubongo

Autorenwertung
  • Spielspaß
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  • Verpackung
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  • Kreativität
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  • Aufmachung
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  • Faszination
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  • Gesamt
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Rezension von: Ragan Tanger | Rezensionsdatum:

Kultiger Knobelspaß auch für Kinder

Ubongo ist einer afrikanischen Sprache entlehnt und bedeutet so viel wie Gehirn oder Intelligenz. Die braucht man bekanntermaßen bei vielen Dingen und auch vielen Spielen, aber Glück, das an anderer Stelle auch notwendig ist, spielt bei diesem mittlerweile als Klassiker zu bezeichnenden Spiel eine sehr untergeordnete Rolle. Das vom Polen Grzegorz Rejchtman schon vor über zehn Jahren entwickelte Spiel hat zahlreiche Preise eingeheimst und erinnert in erster Linie an eine Tetris-Variante für den Spieltisch, denn es geht darum verschiedenartige Klötzchen zusammenzubringen, selbstredend unter Zeitdruck und mit entsprechenden Vorlagen der Bretter.

Die 3-D-Varainte, erstmals 2009 veröffentlicht, vollzieht das Prinzip nun in die vertikale Ebene, so dass mit den Steinen auch nach oben gebaut werden muss. Das machte die Sache für die Erwachsenen noch kniffliger (Name: Ubongo!) und es ist gut, dass für die Kleinen die Spannkraft ein wenig herausgenommen wurde.

Die Legetafeln (derer es fünfzig verschiedene gibt) sind einfacher und darüber hinaus in vier verschiedene Schweierrigkeitsgrade unterteilt. So kann man selbstredend auch die Erwachsenen ins Spiel bringen bzw. altersgemäße Aufgaben stellen. Ähnlich verhält es sich mit dem Zeitdruck. Den kann man einbauen, ist zumindest auch im Spielprinzip verankert, aber es spricht gar nichts dagegen, gerade die Jüngsten oder Anfänger es erst einmal ohne diesen probieren zu lassen.

 

Kindgerecht

Kindgerecht dann die Figur der Giraffe, die quasi den Höhenmesser gibt, anhand dessen man das Hochbauen messen und abschließend bewerten kann. Und dann gibt es noch einen Sack mit 120 Edelsteinen, die die Belohnung und die Punkte darstellen.

Die Anleitung ist supereinfach, wie eben auch das Spielprinzip einfach ist, die Anforderungen sind in erster Linie Kombinationsstrategie, räumliches Denken, Feinmotorik beim Bauen und natürlich auch Arbeit in Ruhe unter Zeitdruck. Hört sich widersprüchlich an, ist aber gerade bei diesem Spiel eine große Chance zu lernen, dass man, behält man die Ruhe, schneller und besser vorankommt, als wenn man sich ausschließlich an der Zeit orientiert und verkrampft.

Ob man jetzt wie in der Anleitung vorgeschlagen sechs Runden oder weniger oder mehr spielt, ist im Grunde genommen egal. Gerade bei Spielen für Kindern ist es wichtig, adressatengrscht zu agieren, sich auf das einzulassen, was an Niveau und Interesse vorhanden ist. Das Schöne an diesem, auch vom Spielmaterial sehr gut arrangierten Spiel ist die großartige Vorlage mit dem Material und der Grundidee, mit der man nach Lust und Lauen variieren und spielen kann.

 

Fazit

Für junge wie für alte Taktikfüchse und Knobelhelden ein gefunden Fressen, eine logische und in dem Fall auch hervorragende Erweiterung eines goldenen Spielprinzips.

 

 

 

 

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