Ulrich Nieß: Geschichte der Stadt Mannheim

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Geschichte der Stadt Mannheim, Bd.1

Ulrich Niess (Herausgeber). verlag regionalkultur 2007, Gebundene Ausgabe, 688 Seiten, € 39,90

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

/ Michael Caroli: Geschichte der Stadt Mannheim Band 1 1607 – 1801; Ubstadt 2007; 671 Seiten; ISBN: 978-3-87735-470-8

Ulrich Nieß / Michael Caroli: Geschichte der Stadt Mannheim Band 2 1801 – 1914; Verlag Regionalkultur Ubstadt 2007; 720 Seiten; ISBN: 978-3-89735-471-5

Ulrich Nieß / Michael Caroli: Geschichte der Stadt Mannheim Band 3 1914 – 2007; Verlag Regionalkultur Ubstadt 2009; 741 Seiten; ISBN: 978-3-89735-472-2

978-3-89735-487-6 lautet die ISBN des Gesamtbandes.

Die Stadt Mannheim ist die zweitgrößte Stadt des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg. Sie konnte im Jahre 2007 ihren 400. Geburtstag feiern. Nieß und Caroli haben dieses dreibändige Werk im Auftrag der Stadt Mannheim herausgegeben. Da die Bücher inhaltlich aufeinander aufbauen, sollen sie hier auch gemeinsam besprochen werden.

Über den Verlag

Der Verlag Regionalkultur (www.verlag-regionalkultur.de) ist ein Verlag aus Ubstadt-Weiher, der sich auf Sachbücher und Jugendliteratur zu regionalen Themen, aber auch auf Firmengeschichts-Bände, spezialisiert hat. 550 Titel gibt es insgesamt vom Verlag. Der Verlag wurde 1989 von den drei Studenten Andrea Sitzler, Reiner Schmidt und Bernhard Stier gegründet.

Die eigentliche Buchbesprechung

Hansjörg Probst, Christmut Präger, Hans-Joachim Walter Spannagel, Bärbel Pelker, Carl-Jochen Müller, Christiane Pfanz-Sponagel, Karl-Heinz Schwarz-Pich, Desiree Spuhler und Gabriele Egler-Huck sind nur einige wenige Autoren, die Beiträge zu diesem monumentalen Werk beitragen. In der „Geschichte der Stadt Mannheim“ beschreiben sie in chronoloigscher Reihenfolge die Geschichte der Stadt im Dreibundesländereck zwischen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hesen.

Neben den Kapiteln sollen bebilderte Doppelseiten zu einem speziellen Thema den Blick über die Stadt hinaus öffnen. Diese Einschübe sollen die lokale Entwicklung in allgemeine Zusammenhänge einodnen. Die Kunsthalle Mannheimn, die baden-württembergische Verwaltungsreform aus dem Jahre 1968 oder der aus Mannheim stammende Reichskanzler Hermann Müller seien hier als Beispiels für solche Einschübe genannt. Neue multimediale Präsentationsformen ergänzen das gedruckte Werk. Soll heißen: Auf einer CD am Ende des 3. Bandes gibt es eine CD mit Begleitmaterialien.

Die Seitenzahl verrät es schon: Hier liegt ein sehr umfangreiches Werk vor. In leicht lesbar Form und moderner, zeitgerechter Art und Weise wird hier die Geschichte einer Stadt vorgestellt. Man kann schon leicht den Eindruck gewinnen: Was hier nicht vorkommt, ist es nicht wert zu wissen. Es muß sehr viel Aufwand bedeutet haben, all die Informationen zusammenzutragen.

Hinzu kommt: Die drei Bücher sind umfangreich bebildert. Oft gibt es auch Bilder, Zeichnungen, die als farbiger Seitenhintergrund dienen. Die Einschub-Doppelseiten sind leicht zu erkennen – sie haben einen vanillefarbenen Balken rund um die Seiten.

Hat Mannheim einen Minderwertigkeitskomplex? Meint es, im Vergleich zu vielen anderen Städten nichts wert zu sein? Mehr Schein als Sein? Diese Fragen drängen sich hier praktisch auf. Viele andere Städte stellen auch ihre Geschichte vor. Es ist aber selten, daß ein solcher Aufwand damit betrieben wird.

Das Fazit

Mit 400 Jahren ist Mannheim eine relativ junge Stadt. Es überrascht daher schon, mit wieviel Aufwand in diesem Werk die eigene kurze Geschichte beschrieben wird.

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