Ulrich Sinn: Athen

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Athen

Ulrich Sinn. C.H.Beck 2004, Taschenbuch, 117 Seiten, € 8,95

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Athen Geschichte und Archäologie

Das Buch ist im Jahre 2004 im Verlag C. H. Beck aus der bayerischen Landeshauptstadt München erschienen. Es ist bescheidene 117 Seiten dick.

Der Inhalt

Athen ist nicht nur die Hauptstadt des heutigen, modernen Griechenlands. Und das kommt nicht von ungefähr. Schon in vorchristlicher Zeit kann Athen eine lange Tradition als Stadtstaat vorweisen. Das vorliegende Buch beschreibt die Geschichte Athens. Da sich Politik, Militärwesen, Kultur und Religon nicht immer sauber trennen lassen, werden sie natürlich auch mit angesprochen.

Der Autor

Ulrich Sinn wurde 1945 im niedersächsischen Bevensen geboren. Ab dem Jahre 1992 ist er Professor für Klassische Archäologie an der Universität Augsburg. Von 1994 bis 2011 ist er Professor für Klassische Archäologie an der Universität Würzburg. Von 2003 bis 2009 war er auch Vizepräsident dieser Universität. Außerdem war er in Verbindung mit dem Professorenamt auch Direktor der Antikensammlung des Martin von Wagner Museums. Da sich Sinn auch schon vorher in seiner forschenden wissenschaftlichen Tätigkeit viel mit Griechenland beschäftigt hat, ist es nicht weiter verwunderlich, daß er als Autor für dieses Buch ausgewählt wurde.

Zur eigentlichen Buchbesprechung

Das Buch bietet über 20 Abbildungen. Es gibt sowohl Zeichnungen wie auch Schwarzweißfotographien. Dies ist insofern beachtlich, als daß diese Zahl für diese Buchreihe sehr hoch ist; das Werk gehört zur der Buchreihe „Wissen in der Beck`schen Reihe“.

Es ist durchaus angenehm, daß das Geschichtsbuch keine reine Bleiwüste ist. Was dem Inhalt allerdings nicht unbedingt zugute kommt. Sinn kann hier als Autor bestenfalls eine Übersicht über die Geschichte der Stadt bieten und lediglich einen Blick auf die wichtigsten Schlaglichter werfen. Es gelingt ihm aber, die Ausführungen so allgemeinverständlich zu halten, daß ihnen auch ein interessierter geschichtswissenschaftlicher Laien gut folgen kann. In dieser Hinsicht ist das Buch guter Standard, wie ihn die Wissens-Buchreihe bietet.

Wie schon gesagt: Das Buch kann einen Überblick über die Stadtgeschichte geben. Wer weiterführende Informationen braucht, der sollte zur jeweiligen Fachliteratur geben. Dies gilt insbesondere für die Zeit vom 7. bis 18. Jahrhundert, die hier aus Platzgründen nur geschlabbert werden kann. Auch Themen wie die Biographien wichtiger Persönlichkeiten, Sozialwesen oder tiefergehende Informationen zu Kultur und Religion können hier nicht weiter angesprochen werden.

Der Verlag C. H. Beck ist für seine altertumswissenschaftlichen und archäologischen Veröffentlichungen bekannt. Es bleibt daher die Frage, ob sich der prominente süddeutsche Verlag mit diesem Buchprojekt angesichts des Umfangs des Themas nicht überhoben hat.

Das Fazit

Vordergründig ist das Buch sicherlich gelungen. Angesichts des Umfangs des Themas ist es allerdings zweifelhaft, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, ihm einen deutlich größeren Umfang zu geben.

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