Unbreakable

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Unbreakable von Primal Fear

Die Band:

Im Oktober 1997 gründeten Sänger Ralf Scheepers und Bassist Matt Sinner „Primal Fear“. Bereits das selbstbetitelte Debütalbum entwickelte sich zu einem Erfolg und sorgte seinerzeit für einen der höchsten Charteinstiege eines Heavy Metal Albums in den deutschen Charts.

Im Laufe der Jahre wurden Primal Fear immer wieder mit Judas Priest verglichen, was nicht zuletzt auf Ralf Scheepers markante Stimme zurückzuführen ist. Ein Vergleich, den Primal Fear nicht scheuen muss, da sich die Band zu einer wahren Institution entwickelt hat.

Das Album:

Nach einer erfolgreichen Tournee zum letzten Album „16.6 (Before The Devil Knows You’re Dead)“ und einem umjubelten Auftritt in Wacken zog sich die Band zurück, um einen Nachfolger für „16.6“ einzuspielen. Dieser liegt mit „Unbreakable“ jetzt vor.

Ein Album, dass einmal mehr unter Beweis stellt, dass Primal Fear das Aushängeschild aller deutschen Bands sind. Auf „Unbreakable“ erinnern sich Primal Fear ihrer Anfänge und hauen dem Hörer 12 Tracks um die Ohren, die es allesamt in sich haben.

Nach dem als „Unbreakable (Part 1)“ getarnten Intro folgt mit „Strike“ einer der härtesten Primal Fear Songs. Ein grandioser Opener, der die Vorfreude auf die weiteren Tracks ordentlich anstachelt. Und, so viel vorab: Der Hörer wird nicht enttäuscht. „Give ‚Em Hell“, „And There Was Silence“, „Metal Nation“, „Marching Again“ oder „Blaze Of Glory“ sind Songs, die jedem Metalfan ein Lachen aufs Gesicht zaubern.

Hier zeigt sich, dass Primal Fear ein Kollektiv aus hervorragenden Musikern ist. Mit Magnus Karlsson und Alex Beyrodt besitzt die Band zwei Gitarristen, die über die Band hinaus Anerkennung genießen.

Mit Randy Black am Schlagzeug und Matt Sinner am Bass kommen zwei Rhythmusmusiker hinzu, die den Songs das nötige Gerüst geben. Über allem thront die Stimme von Ralf Scheepers, die letztlich das Markenzeichen von Primal Fear ist. Doch „Unbreakable“ hat noch mehr zu bieten, als die schon genannten Kracher.

Die erste Single „Bad Guys Wear Black“ hat eine eingängige Melodie und besitzt absolutes Livepotential. Mit „Born Again“ gibt es eine für Primal Fear typische Ballade, die nicht herausragt, aber die ruhige Seite der Band würdig vertritt. Herausragend dafür sind aber das fast neunminütige „Where Angels Die“, in das sich ein paar progressive Elemente verlaufen haben und der schlicht und ergreifend umhauenden Titelsong „Unbreakable (Part 2)“, der allein den Kauf des Albums rechtfertigt.

Matt Sinner, der auch für die Produktion verantwortlich ist, hat soundmäßig rausgeholt, was möglich ist. Jeder Riff geht unter die Haut, die Drums geben ein ungeheures Tempo vor und Ralf Scheepers Gesang perlt glasklar aus den Boxen.

Trackliste:

01 – Unbreakable (Part 1)

02 – Strike

03 – Give `Em Hell

04 – Bad Guys Wear Black

05 – And There Was Silcence

06 – Metal Nation

07 – Where Angels Die

08 – Unbreakable (Part 2)

09 – Marching Again

10 – Born Again

11 – Blaze Of Glory

12 – Conviction 

Fazit:

Selten sind sich Fans und Kritiker so einig. Mit „Unbreakable“ ist Primal Fear ein hervorragendes Album gelungen, dass die Messlatte für 2012 sehr hoch hängt.

Sicher erfinden sie das Genre nicht neu, aber die Kompositionen sind so ausgefeilt und eingängig, dass die Band nicht auf der Stelle tritt und trotzdem alle Headbanger zufrieden sind.

Ein Pflichtalbum für alle Liebhaber des klassischen Heavy Metals, auf dessen Liveumsetzung man sich schon jetzt freuen kann.

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