Undank ist der Väter Lohn

Autorenwertung
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Undank ist der Väter Lohn

Mechtild Sandberg-Ciletti (Übersetzer). Goldmann Verlag 2001, Taschenbuch, 736 Seiten, € 9,99

Rezension von: Wolfi | Rezensionsdatum:

Undank ist der Väter Lohn von , Verlag

Der zehnte Teil der Inspector-Lynley-Reihe

Inhalt
Das neue Musical „Hamlet“ feiert in London seine Premiere. Doch obwohl die Vorstellung umjubelt wird nimmt sich der erfolgreiche Komponist und Produzent David King-Ryder scheinbar grundlos am Abend das Leben.

Eine Spaziergängerin macht in einem Moor bei Derbyshire eine grausige Entdeckung. Ein Mann, mit Brandwunden übersät und von Schnittwunden entstellt wird tot neben einer verwüsteten Campingstelle gefunden. Nicht weit entfernt finden die örtliche Polizei und der gerufene Inspector Thomas Lynley von Scottland Yard die Leiche von Nicola Maiden, einer jungen Frau aus dem Ort.

Es scheint, als kannten sich diese drei Menschen nicht, denn eine Verbindung lässt sich nicht nachweisen.

Wie geht es weiter?
Die Zusammenarbeit zwischen Inspector Lynley und Barbara Havers hängt an einem seidenen Faden. Havers, die wegen Befehlsverweigerung vorübergehend suspendiert und danach vom Detective Sergeant zum Detective Constable degradiert wurde, zweifelt an der Loyalität Lynleys. Deswegen stürzt sie in eine tiefe menschliche und berufliche Krise.

Lynley hingegen wird mit der Tatsache nicht fertig, dass es sich bei der Toten aus dem Moor um die Tochter eines ehemaligen Polizeikollegen handelt. Könnte es sich bei dem Mord um einen späten Rachefeldzug gegen den Vater handeln? Lynley lässt daraufhin Barbara Havers alle alten Fälle die Andy Maiden bearbeitet hatte überprüfen. Es könnte ja sein, dass ein entlassener Gefangener Rache üben möchte. Barbara hält diese Ermittlung für eine Strafe, fügt sich aber widerwillig. Doch diese Theorie, und auch alle anderen, weisen gravierende Lücken auf.

Schließlich ist es Barbara Havers und ihre unkonventionelle Ermittlungsmethode, die den Mörder zu Fall bringt. Und die Erkenntnis, dass ein Gespräch zur rechten Zeit mehr als ein Leben hätte retten können.

Das Ende des Dream-Teams?
Können Barbara Havers und Thomas Lynley ihre berufliche Beziehung retten? Kann Barbara ihm verzeihen, dass er ihren Rauswurf unterstützen wollte? Und was hatte Thomas Lynley für Gründe, Barbara zu misstrauen?

Fazit

Auch dieser Roman ist wieder super spannend. Was auch daran liegt, dass man nicht nur wissen möchte, wer der Mörder ist, sondern auch unbedingt herausfinden möchte, ob sich DC Havers und DI Lynley noch einmal versöhnen! Man kann Barbaras Verzweiflung beinahe greifen, so toll ist das beschrieben. Und auch bei den anderen Protagonisten spiegeln sich die ganze Bandbreite an menschlichen Emotionen wider. Die Geschichte ist gut und flüssig geschrieben, auch wenn man den Zusammenhang der beiden Storylines nicht unbedingt gleich verbinden kann. Aber wie immer ein sehr gelungenes Buch von Elizabeth George.

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