Unisonic

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Unisonic von Unisonic

Die Band:

Mitte der 80er Jahre lag die Metalwelt einer deutschen Band zu Füßen: Helloween erreichte mit ihrem Album „Keepers Of The Seven Keys“ weltweite Erfolge. Doch nach dem Ausstieg von Gitarrist Kai Hansen (1988) und Sänger Michael Kiske (1993) war damit erstmal Schluss.

Vor allem gingen die beiden Masterminds nunmehr getrennte Wege. Hansen kümmerte sich um sein neues Baby Gamma Ray, Kiske wandelte auf Solopfaden. Durch Tobias Sammets Projekt Avantasia kamen die beiden wieder zusammen.

Zusammen mit Dennis Ward (Bass) und Kosta Zafiriou (Drums) von Pink Cream 69 sowie Gitarrist Mandy Meyer, der schon für Krokus oder Asia gearbeitet hat, gründeten sie die All-Star-Band

Das Album:

Nach einer im Januar veröffentlichten EP liegt jetzt das vollständige Debütalbum vor. Wer hofft, Unisonic liefern eine Neuauflage von Heloween ab, wird sicher enttäuscht werden. Klar, der Opener „Unisonic“ ist ein echter Kracher, der absolutes Hitpotential besitzt und einmal mehr unter Beweis stellt, dass Michael Kiske immer noch eine der besten Stimme im Rockbereich besitzt.

Wer aber glaubt, dass Unisonic sich ausschließlich den reinen Powermetal auf die Fahne geschrieben haben, wird im weiteren Verlauf enttäuscht werden. Kiskes Vorliebe für AOR kommt immer wieder zum Ausdruck, was dem Album aber eine gute Abwechslung verschafft. Gerade Tracks wie „Never Too Late“, „I´ve Tried“ oder das stark nach den frühen Bon Jovi klingende „Never Change Me“ sind eher für Fans der melodischen Fraktion gedacht.

Doch Unisonic haben auch andere Songs im Repertoire. „Renegade“ und „My Sanctuary“ sind wirklich gute Metalsongs, die vielleicht ein bis zwei Durchgänge brauchen, dann aber umso stärker gefallen. Für die Qualität des Albums spricht auch, dass das Songmaterial zum Ende nicht schlechter wird. „King For A Day“ ist eine Midtemponummer, die ganz auf Michael Kiskes Stimme zugeschnitten ist. „We Rise“ ist dann für alle, die auf das Helloween-Duo große Hoffnungen gesetzt haben.

 Tempowechsel, Gitarrenläufe – hier lebt die gute alte Zeit wirklich auf. Zum Schluss gibt es mit „No One Ever Sees Me“ einen echten Schmachtfetzen, der zwar jede Menge Kitsch und Pathos bereit hält, trotzdem das Album gut beschließt.

Trackliste:

01 – Unisonic

02 – Souls Alive

03 – Never Too Late

04 – I´ve Tried

05 – Star Rider

06 – Never Change Me

07 – Renegade

08 – My Sanctuary

09 – King For A Day

10 – We Rise

11 – No One Ever Sees Me 

Fazit:

Kaum ein Album wurde in den letzten Wochen so erwartet, wie das Debüt von Unisonic. Und die Erwartungen werden durchaus erfüllt. Das selbstbetitelte Album bietet viele gute Songs. Zwar gehen einige Tracks in Richtung Mainstream, doch das Songmaterial ist insgesamt so gut, dass dies durchaus in Ordnung ist. Für die Musikwelt ist es ein Segen, das Michael Kiske und Kai Hansen wieder an einem Strang ziehen. Fans solider Rockmusik kommen bei diesem Album ganz sicher auf ihre Kosten .

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