Unter der Sonne der Toskana

Autorenwertung
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  • Gesamt
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Rezension von: Rezension.org | Rezensionsdatum:

Unter der Sonne der Toskana

Inhalt
Frances Mayes ist Schriftstellerin und ihr Leben scheint in Ordnung zu sein. Doch dann erfährt sie, dass ihr Mann eine Affäre hat und wird mit allem was zu einer Scheidung dazu gehört konfrontiert. Frances verliert nicht nur ihr Haus in San Francisco sondern alles. Ihr neues Heim ist ein heruntergekommenes Appartementhaus für frisch Geschiedene. Sie leidet sehr unter dem Schock der Trennung, dem Verlassen worden sein sowie der Ungerechtigkeit ihres Schicksals. Ihre Freunde sind in Sorge, dass sie sich nicht wieder erholen wird. Patti ihre Freundin steht ihr am Nächsten. Diese wird bald Mutter. Daher möchte sie auch nicht fliegen und schenkt ihrer Freundin eine Reise in die Toskana. Eigentlich wollte sie diese mit ihrem Freund machen.

Anfangs wehrt sich Frances, nimmt das Geschenk dann aber doch an. Gemeinsam mit einer Reisegruppe startet sie in Richtung Toskana und alle in der Gruppe versuchen sie aufzuheitern. Dann entdeckt Frances auf dem Markt von Corona eine Immobilienanzeige. Der Bus fährt welch ein Zufall an dem Objekt vorbei und Frances steigt aus um sich das Objekt anzuschauen. Sie schnappt sich ihren Koffer und schaut sich die Villa Bramasole soll an, in die sie sich auf Anhieb verliebt hat. Sie weiß, dass es verrückt ist aber gerade das reizt sie daran und kauft das baufällige Haus.

Familienwunsch mit verheiratetem Mann
Signor Martini, der Immobilienmakler steht ihr dabei zur Seite. Er organisiert ein paar polnische Arbeitskräfte. Sie vertraut Signor Martini ihre Sorgen, Nöte und Wünsche an. Sie mag nicht länger alleine bleiben. Sie wünscht sich Kinderlachen in dem Haus und sie träumt von einer Hochzeit in den Gemäuern. Diese Dinge sind für den Immobilienmakler nicht leicht, denn er ist verheiratet und gerade dabei sich in Frances zu verlieben. Die Renovierung des Hauses gestaltet sich schwieriger als gedacht. Aufgrund vieler Dinge, die im und um das Haus herum geschehen, ist Frances bald mit ihren Nerven am Ende. Patti ist ihr da auch keine Hilfe. Diese schnappt nach Luft als sie von der Neuigkeit erfährt.

Frances hat mit ihrem neuen Leben aber genug zu tun so dass sie nicht an die Vergangenheit denkt.Dann lernt sie noch Katherine kennen, eine exzentrische Lebenskünstlerin und Genießerin. Imme mehr Freundschaften knüpft Frances, wenn auch zögernd. Kurz bevor ihr die Decke auf den Kopf fällt reist sie nach Rom und trifft dort auf Marcello. Er lädt sie zu einem Ausflug in ein Strandrestaurant ein. Er irritiert Frances denn sie glaubte nicht mehr an eine Liebe für sich. Sie erliegt seinem Charme und beide verbringen eine Nacht zusammen und wollen sich bald wieder sehen.

Fazit
Die Regisseurin wählt einen turbulenten Eintritt in den Film. Viele Pluspunkte sammelt er auch durch die tollen Landschaftsaufnahmen. Hinzu kommen viele kleine sich entwickelnde Romanzen und ein paar kleine Gags in genau der richtigen Mischung. Die Regisseurin schrieb auch selber das Drehbuch und zwar wirklich nach einer Vorlage von Frances Mayes selbst. In ihrem Film platziert die Regisseurin viele Referenzen auf die italienische Filmkunst. Viele Hinweise insbesondere auf Frederico Fellini. Sie weist auch auf eine Szene aus einem ihrer anderen Filme hin und zwar auf La Dolce Vita. Ihr ist ihre Liebe zum italienischen Film anzumerken.

Der Film zeigt eine frühlingsleichte Liebesgeschichte. Die Stärke liegt nicht in seiner Handlung selbst sondern in den kräftigen und pulsierenden Farben aller Jahreszeiten der Toskana sowie auch bei den Essszenen. Es ist als wenn das Essen wahrhaft zu riechen wäre.

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