Verkligheten

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

MELODISCH UND RAU!

Die Band:

1995 gründete Sänger in Schweden die Band Inferior Breed, die sich zwei Jahre später in umbenannt hat. 1998 debütieren sie mit dem Album „Steelbath Suicide“. 2001 folgt der Wesel zum großen Szenelabel . Mit dem Album „A Predators Portrait“ wird erstmals die internationale Öffentlichkeit auf die schwedische Band aufmerksam. Zusammen mit oder zählen Soilwork zu den prägenden Bands des . Auf ihren jüngsten Veröffentlichungen arbeitete die Gruppe zunehmend mit klaren Gesangspassagen und Keyboardelementen, wodurch sie ihre Hörerschaft weiter vergrößert haben.

Das Album:

Vier Jahre sind seit dem letzten Werk „The Ride Majestic“ vergangen. Eine Zeit, in der viel passiert ist. So verließ Schlagzeuger Dirk Verbeuren die Gruppe. Als Nachfolger wurde Bastian Thusgaard verpflichtet, der bereits 2016 bei den Konzerten dabei war.

Jetzt liegt der neue Longplayer vor. „“ macht deutlich, warum Soilwork seit Jahren ein Geheimtipp sind. Das Album liefert alles, was das Herz eines Melodic-Death-Metal-Fans erfreut. Sehr gekonnt wandelt das Werk zwischen den Welten. Mit „Arrival“ gibt es eine satte, knüppelharte Ankunft, die den Hörer mit wahrer Brachialgewalt in das Album zieht. Harte Riffs, spielerische Keyboards und ein leidenschaftlicher Björn Stind wecken mit diesem Song enorme Erwartungen. Diese werden im weiteren Verlauf mehr als erfüllt. „Full Moon Shoals“ oder „Needles and Kin“ (mit einem famosen als Gast) schlagen in die gleiche Kerbe und beweisen, das Soliwork den großen Brüdern von In Flames oder in nichts nachstehen.

Das gilt vor allem dann, wenn die Schweden die melodiöse Keule herausholen. „The Wolves Are Back in Town“ und insbesondere „You Aquiver“ zeigen in Perfektion wie oder den Horizont der Band und ihrer Hörer erweitert. Als Paradebeispiel für die Vielseitigkeit der Gruppe kann sicher „When The Universe Spoke“ gelten, dass die Kombination aus Härte und Melodie in unglaublicher Harmonie vereint.

Trackliste:

01 – Verkligheten

02 – Arrival

03 – Bleeder Despoiler

04 – Full Monn Shoals

05 – The Nurturing Glance

06 – When The Universe Spoke

07 – Stalfagel

08 – The Wolves Are Back in Town

09 – Witan

10 – The Ageless Whisper

11 – Needles And Kin (feat. Tomi Joutsen)

12 – You Aquiver (feat. Dave Sheldon)

Fazit:

Das noch junge Jahr 2019 ist, was die härteren Töne angeht, schon gut bedient worden. Für den Melodic-Death-Metal-Sektor legen Soilwork mit „Verkligheten“ ein nahezu perfektes Album vor, dass die Entwicklung der Band vorantreibt. Es ist vollkommen gerechtfertigt, die Schweden in einem Atemzug mit Amorphis oder in Flames zu nenen. Insbesondere die letztgenannten müssen sich mit ihrem neuen Werk, welches im März erscheint, anstrengen, um dieses Album vom Thron zu stoßen.

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