Vol.3: The Subliminal Verses

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

Vol.3: The Subliminal Verses von

Die Band:

1995 machte eine neunköpfige Band aus Des Moines in auf sich aufmerksam, und verfeinerte auf ihrem selbstbetitelten Debüt einen Sound, den Bands wie oder ins Rollen gebracht haben. Nu Metal hieß der Sound der Stunde, der Elemente aus Rock, Metal und Alternative mit Elementen des HipHops vereint. Slipknot spielen diesen Sound mit solcher Intensität und Aggressivität, dass es ein Phänomen ist, dass sich die Alben der Band so gut verkaufen. Auch die optische Umsetzung der Band sorgt immer wieder für Schlagzeilen, da die Musiker durchweg maskiert auftreten und auch die Bühnenoutfits identisch sind. Hier tragen sie meist Overalls. Mit ihrem zweiten Album „Iowa“ legten die Männer um Frontmann Corey Taylor einen Meilenstein der Rockmusik vor.

Das Album:

Drei Jahre nach dem Erfolg des brachialen Albums „Iowa“ und einer ausgedehnten Welttournee war man auf das neue Album sehr gespannt. Anfang 2003 begann Schlagzeuger Joey Jordisson mit der Arbeit an neuen Songs. Zusammen mit Produzenten , der zum damaligen Zeitpunkt schon mit Bands und Musikern wie , oder LL Cool J gearbeitet hat, entstanden 20 Songs, von denen es 14 auf das Album geschafft haben.

Herausgekommen ist ein Album, das Fans und Kritiker gleichermaßen überrascht und begeistert hat. Schon im Vorfeld hatten Slipknot durchsickern lassen, dass das neue Album sehr experimentell werden würde. Eine Ankündigung, die sich im positiven Sinne bewahrheitet hat. Während „Iowa“ permanent aggressiv war und nur wenige wirklich eingängige Hooks hatte, besannen sich Slipknot bei diesem Album auf ihre musikalische Qualität, ohne ihre ungeschliffene Härte zu vernachlässigen. Schon der Opener „Prelude 3.0“ überrascht durch auffallend ruhige Töne. Doch eine Kuschelband sind Slipknot keinesfalls geworden. „The Blister Exists“, „Welcome“, „Opium Of The People“ oder „Pulse Of The Maggots“ sind typische Slipknot-Kracher, die sich von den Iowa-Tracks jedoch dahingehend unterscheiden, dass bei den Refrains stärker auf den Cleangesang im Refrain geachtet wurde. Bei „Pulse Of The Maggots“ arbeitet man zusätzlich noch mit elektronischen Samples, die dem Song eine eigene Note geben.

Erstmals experimentiert die Band auch mit Rap und Flüstereinlagen. Diesen kommen in den Singles „Duality“ und „Before I Forget“ zur Geltung. Gerade der zweite Song ist einer der vielleicht besten Slipknottitel und wurde zurecht mit einem Grammy ausgezeichnet. Mit „Circle“ und „Vermilion Pt.2“ rahmen zwei mehr oder weniger akustische Balladen das Album ein, die musikalisch sehr stark an den Slipknot-Ableger von Corey Taylor erinnern.

Textlich haben Slipknot den Gebrauch von Schimpfwörtern reduziert, nehmen aber weiterhin kein Blatt vor den Mund. Themen wie Unzufriedenheit und Eifersucht („The Blister Exists“, „Opium Of The People“) werden ebenso behandelt wie das Thema Stalking („Vermilion“, „Vermilion Pt.2“), das Verhältnis zu den eigenen Fans (Pulse Of The Maggots) oder die Vergangenheit von Sänger Corey Taylor („The Nameless“, „The Virus Of Life“).

Trackliste:

01 – Prelude 3.0

02 – The Blister Exists

03 – Three Nil

04 – Duality

05 – Opium Of The People

06 – Circle

07 – Welcome

08 – Vermilion

09 – Pulse Of The Maggots

10 – Before I Forget

11 – Vermilion Pt.2

12 – The Nameless

13 – The Virus Of Life

14 – Danger – Keep Away

 

Fazit:

Mit „Vol.3: The Subliminal Verses“ haben Slipknot ein ausgezeichnetes Album vorgelegt. Wo „Iowa“ verstörend und sperrig klang, hat man jetzt melodiöse Passagen gefunden, ohne die frühere Härte wirklich zu verlassen. Aggressive Titel wie „The Blister Exists“ oder „Vermillion“ klingen dadurch überaus vielschichtig. Tracks wie „Duality“ oder „Before I Forget“ zeigen, dass die Band schon damals auf dem Weg zum Rockolymp war. Zwar hat sie noch nicht den Status von Größen wie Metallica oder Slayer erreicht, aber die ausgefeilte Produktion macht deutlich, dass die Männer aus Iowa noch viel Potential haben. Ein Potential, das mit dem nächsten Album „“ noch weiter ausgeschöpft werden sollte.

 

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