Von Mäusen und Menschen

Autorenwertung
  • Story
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  • Charaktere
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  • Emotionen
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  • Lesbarkeit
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  • Dialoge
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  • Gesamt
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Von Mäusen und Menschen

Mirjam Pressler (Übersetzer). dtv Verlagsgesellschaft 2012, Taschenbuch, 128 Seiten, € 5,81

Rezension von: DieBücherDiebin | Rezensionsdatum:

Von Mäusen und Menschen von

Inhalt

Der verantwortungsbewusste George und der zurückgebliebene Lennie sind zwei amerikanische Wanderfarmarbeiter, die auf der Suche nach Arbeit durch Kalifornien ziehen. Sie wollen ihren Lohn auf die hohe Kante legen, damit sie sich ihren Traum von einer eigenen kleinen Farm verwirklichen können. Doch meist können sie keinen Lohn einstreichen,  da sie es nur selten schaffen, einen Monat durchzuarbeiten. Das Problem ist Lennie. Durch sein kindliches Verhalten hat er ständig den Drang alles weiche anzufassen. Das hat den beiden Arbeitern schon oft den Job gekostet. Sie sind auf der Flucht, da Lennie ohne Boshaftigkeit das Kleid einer jungen Dame zerrissen hat, und diese dachte, Lennie wolle sie vergewaltigen.

George wird das manchmal zu viel mit Lennie. Er kümmert sich eigentlich nur um ihn weil es der letzte Wille seiner Tante war, aber er hat es satt Lennie ständig darauf hinzuweisen, das er keine Mäuse zum Streicheln fangen soll, die er dann wegen seiner unbändigen Kraft immer zerdrückt und tötet. Aber er weiß auch das Lennie ohne ihn nicht zurechtkommen würde und er eben durch seine Kraft ein verdammt guter Farmarbeiter ist.

Die beiden finden eine neue Anstellung auf einer Farm und lernen dort den alten Candy kennen. Er war früher auch als Feldarbeiter tätig, aber er seine Hand bei einem maschinellen Arbeitsunfall verloren hat, dient er eher mehr als Putzkraft und erledigt die kleinen Aufgaben, die so keiner machen würde. Candy weiß, das er, wenn er noch ein paar Jahre älter wird, wahrscheinlich entlassen wird, deshalb schließt er sich gleich an Lennies und Georges Vorhaben an. Er erzählt ihnen das er ein kleines Vermögen auf der Bank hat, das er gerne mitinvistieren würde. Die beiden willigen ein, da sie somit nur noch einen Monat schufften müssen, um alle Ersparnisse für eine kleine Farm beisammen zu haben.

Doch Lennie wäre nicht Lennie wenn er nicht wieder Ärger machen würde. Bereits am zweiten Abend kommt es zu einer Eskalation mit Curley, des Farmers Sohn. Dieser war einmal Boxer, ist jedoch alles andere als groß gebaut, weshalb er sich von jedem der größer als er ist, provoziert fühlt. Als Curley Lennie wegen seines überlegenen Körperbaus angreift, weiß dieser nicht wie er reagieren soll, da George ihn ausdrücklich verboten hat Ärger zu machen. Als George ihm jedoch zuruft, er solle sich wehren, zerquetscht er Curleys Hand. Die Farmarbeiter drohen Curley, sodass er jedem erzählt es sei ein Arbeitsunfall gewesen.

Als wäre das nicht genug, bringt Lennie versehentlich seinen jungen Hund um, und eine Folge daraus ist wiederum der Mord an Curleys Frau. Er flüchtet sich in ein Versteck, das er mit George einmal abgesprochen hatte. Die Farmarbeiter suchen ihn derweil mit Gewehren, mit dem Vorhaben ihn zu lynchen. George ist unter ihnen und findet Lennie als erstes. Er möchte ihm vor dem gewaltvollem Vorhaben der anderen schützen und tötet Lennie kurz und schmerzlos mit einem Schuss in den Hinterkopf.

George steht somit alleine da, der Traum vom Anwesen zerplatzt

Fazit

In dem Buch treten die verschiedensten Emotionen auf. Manchmal muss man über Lennies Blödheit und Naivität schmunzeln, ein andermal empfindet man Mitleid und teilweise treibt es einen fast die Tränen in die Augen. Ein wahrlicher Klassiker in Sachen Litertur, den man als Büchernarr umbedingt lesen sollte. Die Charaktere sind großartig typisisert, man kann sie sich wunderbar vorstellen und lebt mit ihnen den Alltag auf den Farmen. Ein wahrliches Meisterwerk von John Ernst Steinbeck.

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