Waking Up

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Waking Up

OneRepublic. Interscope (Universal Music) 2010, Audio CD, € 3,48

Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

DEN FLUCH DES ZWEITEN ALBUMS BESIEGT!

Die Band:

Ryan Tedder (Gesang, Gitarre, Piano) und Zach Filkins (Gitarre, Gesang) gründeten im Jahr 2002 eine Band, zu der Drew Brown (Gitarre), Eddie Fisher (Schlagzeug) und Brent Kutzle (Bass, Cello, Gesang) dazu stießen. Über den Internetdienst MySpace wurde die Band bekannt. Rund 22 Millionen Mal wurden ihre Titel dort abgespielt. Im Jahr 2007 erschien das Debütalbum „“, auf dem der internationale Nummer-eins-Hit „Apologize“ zu hören ist, der Teil des Soundtracks zum Til-Schweiger-Film „Keinohrhasen“ war. Auch in den folgenden Jahren lieferten immer wieder Songs zu Filmen des deutschen Schauspielers und Produzenten. Nebenbei machte sich Ryan Tedder als Songwriter für andere Künstler einen Namen. So schrieb er unter anderem „Rumour Has It“ für oder „Halo“ für .

Das Album:

Wenn eine Band mit ihrem Debütalbum einen weltweiten Treffer und mit einer ausgekoppelten Single einen Riesenhit landet, ist es schon oft vorgekommen, dass das zweite Album ein Flop wurde und die Band wieder in der Versenkung verschwand. Zwei Jahre nach ihrem Debüt „Dreaming Out Loud“ legten OneRepublic im Jahr 2009 ihr zweites Album vor. „Waking Up“ enthält elf Songs, die für den Hörer jede Menge Überraschungen parat haben.

Den Auftakt bildet mit „Made For You“ ein Song, der durch den Chor am Ende auch nach mehrmaligem Hören noch eine Gänsehaut erzeugt. Das die Musiker eine Faible für Filmmusik haben und sich gerne an Komponisten wie Danny Elfman orientieren, zeigt „Secrets“, das Til Schwaiger nicht umsonst für seinen Film „ZweiOhrKücken“ verwendet hat. In Deutschland war dies sogar die erste Singleauskopplung. Der Rest der Welt bekam „All The Right Moves“ als ersten Vorboten präsentiert. Eine weitere Perle, in der sich gerade Ryan Tedder von seiner besten Seite zeigen kann.

Neben Pop- und Filmmusikelementen ist der Sound von OneRepublic aber auch von inspiriert. Gab es auf dem Debütalbum schon Anleihen an die irischen Großmeister, so enthält auch dieses Album Titel, die sehr stark von Bono und The Edge geprägt wurden. Gerade der Titelsong „Waking Up“ ist ein Musterbeispiel dafür. Nach ruhigem Beginn setzen Gitarren ein und der Song bekommt eine umwerfende Dynamik.

Die Band spielt aber nicht nur ihren Sound herunter, sondern wagt auch das eine oder andere Experiment. „Everybody Loves Me“ kommt mit einem harten Beat und angedeuteten Raps daher, „Missing Persons“ wird immer wieder von Störgeräuschen untermalt und besitzt einen eigentümlichen Anfang.

Weitere Highlights sind „All This Time“ das balladesk beginnt und sich zu einer kleinen Hymne steigert. „Marchin On“ ist ein rockiger Stampfer, der zu den Highlights der Konzerte gehört und auch in der Studiofassung begeistert. Mit „Lullaby“ beschließt eine ganz ruhige Ballade das Album, bei der sich Ryan Tedder einmal mehr von seiner Schokoladenseite zeigen kann.

Trackliste:

01 – Made For You

02 – All The Right Moves

03 – Secrets

04 – Everybody Loves Me

05 – Missing Persons 1 & 2

06 – Good Life

07 – All The Time

08 – Fear

09 – Waking Up

10 – Marchin On

11 – Lullaby

12 – Sleep (Non-LP-Version)

13 – Shout (Live Version)

 

Fazit:

Mit ihrem zweiten Album stellen OneRepublic unter Beweis, das sie alles andere als ein One-Hit-Wonder sind. Allein Sänger und Songwriter Ryan Tedder ist ein Garant dafür, dass die Band mehr als nur einen Hit schreiben kann. Nicht umsonst hat Tedder auch für Kolleginnen wie Adele oder Beyoncé gearbeitet. Mit „Secrets“, „All The Right Moves“ oder „Marchin On“ haben Sie weitere Hits im Gepäck. Wer einen Eindruck bekommen will, wie OneRepublic live klingen, wird sich über den Bonus-Song „Shout“ freuen und staunen, was die Band aus dem alten Tears-For-Fears-Hit gemacht hat. Fest steht, das hier eine Gruppe am Werk ist, die ihren Platz in der Musikwelt mit diesem Album gefestigt hat.

 

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