Walter Haentjes: Gemeinde Wachtberg

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Gemeinde Wachtberg im Drachenfelser Ländchen

Walter Haentjes. Gesellschaft für Buchdruckerei 1978, Broschüre, 35 Seiten, € 2,00

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Gemeinde Wachtberg im Drachenfelser Ländchen

Das Buch ist im Jahre 1978 in der Gesellschaft für Buchdruckerei, Neuss, erschienen. Es umfaßt 36 Seiten.

Der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Köln, gibt die Schriftenreihe „Rheinische Kunststätten“ heraus. Hier liegt deren Nummer 216 vor.

Die Inhaltsangabe

Die Gemeinde Wachtberg liegt südlich von Bonn, das damals noch die Hauptstadt Westdeutschlands war. Die kommunale Neuordnung des Jahres 1969 gründete diese Gemeinde, die sich von Bonn bis zur Landesgrenze von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erstreckt. Orte wie Klein-Villip, Villip, Villiprott, Züllighoven und Pech gehören ihr an.

Die Buchbesprechung

Sie haben noch nie von Wachtberg gehört? Kein Wunder. In der täglichen Praxis sind die Orte auch zu unbedeutend und unwichtig, als daß sich jemand um sie kümmern würde. Na ja, fast jedenfalls. Wir sollten Walter Haetjens nicht vergessen. Der hat sich doch tatsächlich die Mühe gemacht, die Kirchen, Kapellen, (Wasser-)Burgen, Windmühlen und andere historisch bedeutsame Gebäude aufzusuchen und hier vorzustellen.

Doch der Reihe nach. Zuerst gibt es eine allgemeine Geschichte der Region, die bis zur kommunalen Neugliederung von 1969 reicht. Dann werden die einzelnen Orte in alphabetischer Reihenfolge kurz anhand ihrer jeweiligen Geschichte vorgestellt. Einzelne besondere Gebäude werden dann noch einmal gesondert hervorgehen.

Es gibt zum Glück keine reine Bleiwüste, also nicht nur Text, sondern auch Fotos. Sie sind aber alle leider nur in schwarzweiß. Daß der Farbdruck damals schon erfunden war, zeigen die Farbfotos auf dem vorderen und hinteren Buchdeckel. Bei den Außenaufnahmen von Gebäuden ist es ja noch hinnehmbar, Bilder in schwarzweiß zu sehen. Insbesondere bei der Innenausstattung von Kirchen geht aber viel Informationsgehalt und viel Charme verloren, wenn die tatsächlich vorhandene Farbgebung nicht zu sehen ist. Bilder sagen mehr als 1.000 Worte. Das weiß schon der Volksmund. Warum ist dieses Wissen so spurlos am Verlag vorbeigegangen.

Die 1. Auflage stammt aus dem Jahre 1978. Hätte ein solches Heft heute noch eine Chance? Oder würde ein Verlag (als Herausgeber) in unseren heutigen Tagen nicht stärker auf die Verkaufbarkeit des Produktes achten? Ein Leser muß schon zwei Merkmale mitbringen, nämlich einen persönlichen Bezug zur Gemeinde und das Interesse für die örtliche Geschichte. Ansonsten kauft man sich das Heft nur, um die Schriftenreihe vollständig zu haben.

Ein Fazit

Wer Informationen über das heutige Wachtberg sucht, kann sicherlich den entsprechenden Beitrag in der Internetenzyklopädie Wikipedia aufrufen. Ein Heft wie dieses hat aber – trotz der oben angesprochenen vermeintlichen oder tatsächlichen Mängel – den Vorteil, das die Gemeinde anschaulicher und irgendwie auch persönlicher, weil nicht so sehr nach Schema F vorgestellt wird.

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