Wanted On Voyage

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Stimme
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
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Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

WAS FÜR EINE STIMME!

Der Sänger:

ist ein Singer-Songwriter aus Bristol, der am 07. Juni 1993 geboren wurde. Er studierte am Institute Of Modern Music in Bristol, brach jedoch sein Studium ab, um sich ganz auf seine Musikkarriere zu konzentrieren. Im Rahmen der Serie BBC Introducing lud er im Frühjahr 2012 seinen Song „Angry Hill“ hoch, der daraufhin massiv im Radio gespielt wurde. Ein Jahr später trat beim Glastonbury-Festival auf und veröffentlichte im November 2013 die EP „Did You Hear The Rain?“. Der darauf enthaltene Song „Budapest“ kletterte bis auf Platz 68 der britischen Charts. Schon in jungen Jahren fiel durch seine rauchige und bluesige Stimme auf.

Das Album:

Anfang des Jahres 2014 tourte George Ezra durch Europa, wobei auch Auftritte in Deutschland und der Schweiz auf dem Programm standen. Dadurch konnte sich „Budapest“ wieder in den Charts platzieren und erreichte die Top Ten. In Deutschland und Österreich erhielt der Song Gold. Hört man „Budapest“ erstmals, mag man kaum glauben, dass diese Stimme einem recht blassen, einundzwanzigjährigen Jungen gehört. Vielmehr glaubt man, einen altgedienten Bluessänger zu hören.

Im Kielwasser des Erfolges legt George Ezra jetzt sein Debütalbum „Wanted On Voyage“ vor, welches in der Deluxe Edition sechzehn Titel hat. Ein Album, auf dem sich der Sänger ohne technisches Brimborium sich und seine Musik feiert. Im Mittelpunkt steht natürlich seine außergewöhnliche Stimme. Und mit der versucht George Ezra ein breites Spektrum abzudecken. Das er radiotaugliche Popsongs kann, hat er mit „Budapest“ eindrucksvoll bewiesen. Doch er kann noch mehr. Satte Bluesnummern („Did You Hear The Rain?“) und starke Anleihen an die 70er („Spectacular Rival“) wechseln sich ab und machen aus dem Album ein hörenswertes Debüt.

Über die gesamte Länge schleicht sich für meinen Geschmack ein wenig Langeweile ein. Zwar bleibt Ezras Stimme ein Pfund, mit der er wuchern kann, doch bei den letzten Songs war ich schon geneigt, den Finger auf die Skip-Taste zu legen.

Trackliste:

01 – Blame It On Me

02 – Budapest

03 – Cassey O´

04 – Barcelona

05 – Listen To The Man

06 – Leaving It Up To You

07 – Did You Hear The Rain?

08 – Drawing Board

09 – Stand By Your Gun

10 – Breakaway

11 – Over The Creek

12 – Spectakular Rival

13 – Song 6

14 – It´s Just My Skin

15 – Da Vinci Riot Police

16 – Blind Man in Amsterdam

 

Fazit:

Mit „Wanted On Voyage“ legt der Brite George Ezra ein durchaus hörenswertes Debüt vor. Beflügelt durch seinen Song „Budapest“, der quer durch alle Radiostationen läuft, kommt hier ein Werk mit bluesig rauchigem Touch. Ein Album, das gute Laune macht und die Frage aufwirft, ob George Ezra mehr als ein One-Hit-Wonder ist. Die Qualität des Album spricht durchaus dafür.

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