WATCHMEN

Autorenwertung
  • Umsetzung
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  • Special Effects
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  • Handlung
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  • Charaktere
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  • Vollständigkeit
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: Mr.Kay | Rezensionsdatum:

WATCHMEN der Verfilmung der Mutter aller Graphic Novels

Inhalt

Watchmen spielt in einem alternativen Amerika von 1985, in dem Superhelden verboten sind (abgesehen von denen, die für den Staat arbeiten). Der Film eröffnet mit einer alternativen Variante verschiedener historischer Ereignisse und dem Tod des Comedians, er ist einer der Watchmen.

Dies ruft zunächst einmal Rorschach auf den Plan, er ist der einzige, der nach dem neuen Gesetz um das Superheldenverbot noch illegal als Superheld weiter arbeitet. Er wittert schnell ein Komplott, er fürchtet, dass jemand all die alten Superhelden beseitigen will. Deswegen macht er sich auf den Weg, um die alte „Truppe“ zu warnen, doch niemand will ihm so recht glauben.

Als jedoch schließlich noch ein Anschlag auf Ozymandias (einem anderen Mitglied der Watchmen) verübt wird, scheint seine Theorie immer wahrscheinlicher. Als Rorschach verhaftet wird, machen sich ein paar der Watchmen wieder an die Arbeit, um ihn zu befreien und dem Ganzen auf den Grund zu gehen.

Unverfilmbar?

Lange Zeit galt die über 400 seitige Grapic Novel von Alan Moore und Dave Gibbons als unverfilmbar. Genaugenommen ist sie das immer noch. Denn wirklich gerecht wird der Film dem Meisterwerk nicht. Was nicht heißt, dass dieser schlecht ist. Im Gegenteil, vermutlich hat Snyder die bestmögliche Verfilmung abgeliefert (einzige Möglichkeit es besser zu machen wäre wohl den Comic in 2 Teilen zu verfilmen). Das Ergebnis ist visuell atemberaubend, intelligent, gut erzählt (wenn auch lückenhaft) und enthält natürlich auch das Wesentliche aus dem Comic. Allerdings gehen eben sehr viele Details verloren, viel kleine „Randnotizen“, die Watchmen zu dem macht, was es ist. Zu dem begeht Snyder kleinere Fehler, z.B. hat er fast krampfhaft versucht das Wort „Watchmen“ in den Film einzubringen, in den Comics heißt die Truppe nämlich Minute Men, den Titel Watchmen gilt es viel eher zu interpretieren (worauf ich jetzt aber nicht weiter eingehen werde). Dagegen fand ich die kleine Änderung am Ende nicht weiter schlimm, sie war zwar nicht wirklich nötig, stört aber auch nicht, wobei ich sogar sagen würde, dass das Filmende besser zum Film passt und das Comicende eben besser zum Comic. Wie gesagt ist der größte Kritikpunkt, dass eben viel aus dem Comic fehlt, wobei hier der Directors Cut bzw. Ultimate Cut Abhilfe schaffen, die sind allerdings fast schon wieder zu lang (wie gesagt, eigentlich ist das Ganze unverfilmbar) und gar nicht in Deutschland erschienen.

FAZIT

Watchmen ist eigentlich ein reiner Fanboy Film, der sich vor allem an die Fans des Comics richtet, was zwar nicht heißt, dass der Film dem Rest grundsätzlich nicht gefallen wird, jedoch werden sie es deutlich schwerer haben, die Tiefe zu fassen.

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