Weisser Fluch

Autorenwertung
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  • Charaktere
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  • Gesamt
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Weißer Fluch

Anne Brauner (Übersetzer). cbt 2011, Gebundene Ausgabe, 384 Seiten, € 17,99

Rezension von: Buchfresserchen | Rezensionsdatum:

Weisser Fluch

Inhalt

Cassel Sharpe stammt aus einer Familie von Fluchmagiern. Auch er selbst kann Magie wirken. Doch er hat auch ein schreckliches Geheimnis: Cassel hat seine beste Freundin getötet. Noch immer verfolgen ihn die furchtbaren Bilder von dem toten Mädchen und dem Blut an seinen Händen in seinen Träumen. Doch immer häufiger taucht dort auch eine weiße Katze auf, die ihm scheinbar etwas wichtiges mitteilen will. 

Ein etwas verwirrender Auftakt

Dass es sich bei „Weisser Fluch“ um den Auftakt zu einer neuen Reihe handelt, wird beim Lesen schnell deutlich, denn die Autorin verwendet viel Zeit dafür, die einzelnen Figuren vorzustellen. Die Beziehungen untereinander werden nicht nur kurz umrissen, sondern ausführlich beschrieben und auch die Vergangenheit der Charaktere erläutert. So kann man sich nach und nach in die Geschichte hineinfinden und mit den handelnden Personen vertraut machen, während die eigentliche Geschichte eher sachte dahinplätschert. Circa drei Viertel des Buches vergehen, ohne dass wirklich viel geschieht. Hauptsächlich werden Dialoge zwischen Cassel und seiner Familie wiedergegeben, die allesamt reichleich skurril ausfallen, was bei den schrägen Charakteren nicht überrascht. Jeder hütet einen ganzen Berg Geheimnisse und nur manche davon enthüllen sich Cassel und somit dem Leser im Laufe der Geschichte. Die eingeflochtenen Traumsequenzen machen das Ganze noch verwirrender.

Erst im Nachhinein, wenn man man die Auflösung kennt, wird einem somit einiges klar, was vorher schlicht keinen Sinn zu ergeben schien. Diese ist der Autorin auch überaus gut gelungen , da sie in keinster Weise vorherzusehen war und in jedem Detail stimmig ist. Im Rückblick macht es Spaß, sich endlich einen Reim auf die losen Enden machen zu können, die einem vorher noch so verwirrend erschienen.

Ein Nachteil des Buches sind meiner Meinung nach aber die Charaktere selbst. Auch wenn es sich im Wesentlichen ja nur um Bösewichte handelt, möchte man sich doch ein wenig in die Figuren hineinversetzen können. Dafür sind die meisten Personen hier aber einfach zu unnahbar und ihre Handlungen zu verworren, als dass man eine Absicht dahinter erkennen könnte. 

Fazit

„Weisser Fluch“ ist ein vielversprechender Auftakt zu einer neuen Fantasy-Reihe der Erfolgsautorin . Zwar merkt man dem Buch an manchen Stellen an, dass es sich um eine Einleitung handelt, da die Geschichte noch sehr gestreckt und die Figuren ziemlich distanziert erscheinen. Doch die Idee an sich und der hervorragende Schreibstil dieser Autorin lassen auf spannende Fortsetzungen hoffen.

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