What About Now

Autorenwertung
  • Musik
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  • Instrumentalisierung
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  • Abwechslung
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  • Vocals
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne3.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

ROUTINIERT!

Die Band:

Seit nunmehr 30 Jahren zählen zu den erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten. Ihr Debütalbum „“ erschien 1984 mit mäßigem Erfolg. Es folgten Tourneen als Support von Kiss oder den Scorpions. Mit ihrem dritten Album „Slippery When Wet“ gelang ihnen der internationale Durchbruch. Titel wie „Livin´On A Prayer“, „You Give Love A Bad Name“ oder „Wanted Dead Or Alive“ wurden zu weltweiten Hits. Von diesem Zeitpunkt an nahm die Erfolgsgeschichte der Band aus New Jersey einen Lauf, der bis heute anhält. Hits wie „Keep The Faith“ oder „It´s My Life“ sind mitverantwortlich dafür, das die Band bis heute rund 130 Millionen Alben verkauft hat und auf ihren Tourneen die Stadien der Welt füllt. In den Jahren hat sich der Sound mehrfach verändert. Waren die ersten Alben klar dem Hard Rock zuzuschreiben, experimentierten Sänger , (Gitarre), Hugh McDonald (Bass), Tico Torres (Schlagzeug) und David Bryan (Keyboards) auf Alben wie „These Days“ mit Blues Rock, auf „Crush“ mit poppigen Elementen oder auf „Lost Highway“ mit Country Rock.

Das Album:

Drei Jahre nach ihrem letzten Album meldet sich die Band um Jon Bon Jovi mit ihrem zwölften Album zurück. Natürlich stellt sich die Frage, ob sich eine Band, die in ihrer Karriere alles erreicht hat, noch motivieren und einen weiteren Megaseller ihrer Diskografie hinzufügen kann. Fest steht, das „What About Now“ wieder weltweit die Charts stürmen wird.

Den Auftakt bildet die schon bekannte Single „Because We Can“. Eine schmissige Nummer, die auch das Motto der anstehenden Welttournee ist. Der Song kommt mit einem eingängigen Refrain daher und wird sicherlich aus tausenden Kehlen mitgesungen werden. Die Band aus New Jersey liefert im weiteren Verlauf das ab, was man schon vom letzten Album „The Circle“ kennt: Eine Mischung aus flotten Up-Tempo-Nummern („I´m With You“, „What About Now“, „That´s What The Water Made Me“) und zuckersüßen Balladen („Amen“, „Thick As Thives“, „The Fighter“). Das klingt alles sehr gefällig, zumal gerade die ersten Songs wirklich gut sind. Mit zunehmender Dauer hat man jedoch das Gefühl, alles schon einmal gehört zu haben. Innovationen sind nicht die Stärke des Albums. Doch erwartet man dies von einem Bon-Jovi-Album? Ehrlich gesagt, nein. Wenn ich ein Album der Band einlege, weiß ich im Vorfeld, was ich bekomme. Und das zelebrieren sie auf „What About Now“ sehr routiniert.

Wer sich für die Deluxe Edition entscheidet, bekommt vier Bonus-Tracks: Die Up-Tempo-Nummer „With These Hands“ klingt ein wenig wie der kleine Bruder von „In These Arms“, erreicht aber nicht dessen Klasse. Es folgen zwei ruhige Songs, die Jon Bon Jovi für den Soundtrack zu „Stand Up Guys“ beigesteuert hat. Den Abschluss bildet ein Song von Richie Samborra. „Every Roads Leads Home To You“ ist der Opener seines Soloalbums „“ und schrie förmlich nach einer Veröffentlichung auf dem Album seiner Band.

Trackliste:

01 – Because We Can

02 – I´m With You

03 – What About Now

04 – Pictures Of You

05 – Amen

06 – That´s What The Water Made Me

07 – What´s Left Of Me

08 – Army Of One

09 – Thick As Thives

10 – Beautiful World

11 – Room At The End Of The World

12 – The Fighter

13 – With These Two Hands

14 – Not Running Anymore

15 – Old habbits Die Hard

16 – Every Road Leads Home To You

 

Fazit:

Wer die letzten Alben von Bon Jovi mag, wird „What About Love“ lieben. Böse Zungen behaupten gerne, das Jon Bon Jovi und seine Mannen nur noch weichgespülten Hausfrauenrock machen. Fest steht, das die Band immer noch ein Gespür für gute Songs hat. Einen echten Klassiker liefert das Album aber nicht, auch wenn mit „Because We Can“, „What About Now“ und „Amen“ drei wirklich gute Songs dabei sind. Ich zähle jedoch auch zu den Hörern, die sich wünschen, das Bon Jovi wieder etwas härter und sperriger klingen würden. Der Einheitssound den sie abliefern, klingt auf Dauer etwas ermüdend, so dass der hintere Teil des Albums nicht wirklich überzeugen kann.

 

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