Wheelhouse

Autorenwertung
  • Sound
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  • Instrumentalisierung
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  • Vocals
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  • Abwechslung
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  • Hörspaß
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  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne
Rezension von: michaelkrause2 | Rezensionsdatum:

REALY GOOD MUSIC!

Der Musiker:

Der in Glen Dale, West Virginia geborene ist im Augenblick einer der angesagtesten Countrystars der USA. Seine Liebe zur Musik entdeckte er als Achtjähriger, als er von seinem Großvater eine Gitarre geschenkt bekam. Mit zwölf schrieb er den ersten Song. Inzwischen hat zehn Alben veröffentlicht, konnte mit zehn Titeln die Pole Position der US-Country-Charts erklimmen und platzierte 25 Songs in den US-Bilboard-Charts. Seit 2003 ist er mit der Schauspielerin Kimberly Williams verheiratet, mit der er zwei Kinder hat.

Das Album: 

In Deutschland ist Brad Paisley ein unbeschriebenes Blatt. Dies sollte sich allerdings ändern, denn mit „Wheelhouse“ legt er jetzt ein Album vor, das den idealen Soundtrack für den Sommer liefert. Paisley mischt Country, Pop, Rock und sogar HipHop zu einem Sound zusammen, der einfach Spaß macht und zeigt, dass hier ein Vollblutmusiker am Werk ist. Nach einem kurzen Intro startet das Album mit der ersten Single „Southern Comfort Zone“, einer Nummer, die allerbester Country-Pop ist, zum Mitwippen einlädt und einen tollen Refrain hat. Allein dieser Song macht klar, warum Brad Paisley in den USA so erfolgreich ist. Titel wie „Beat This Summer“, The Mona Lisa“ und „Officially Alive“ gehen ebenfalls in diese Richtung.

Für die ruhigen Momente sorgen „I Can´t Change The World“ das allerbeste Lagerfeuerstimmung verbreitet oder „Tin Can On A String“, das eine nahezu perfekte Countryballade ist.

Gerade die Experimentierfreude von Brad Paisley macht ihn besonders. Sicher spielt er in erster Linie Countrymusik, doch durch die unterschiedlichen Stilrichtungen, die er in seine Musik einfließen lässt, öffnet er sich einem breiten Publikum. Als Musterbeispiel sei hier das lustig verspielte „Harvey Bodine“ oder „Outstanding In Our Field“ genannt, bei dem sich Gastmusiker wie Dierks Bentley oder Roger Miller die Klinke in die Hand geben. Die ungewöhnlichste Nummer des Albums ist sicher „Accidental Racist“, bei der Brad Paisley vom Rapstar unterstützt wird.

Trackliste:

01 – Bon Voyage

02 – Southern Comfort Zone

03 – Beat This Summer

04 – Outstanding In Our Field

05 – Pressing On A Bruise

06 – I Can´t Change The World

07 – Onryo

08 – Karate

09 – Death Of A Married Man

10 – Harvey Bondine

11 – Tin Can On A String

12 – Death Of A Single Man

13 – The Mona Lisa

14 – Accidental Racist

15 – Runaway Train

16 – Those Crazy Christians

17 – Officially Alive

 

Fazit:

Wer bei Countrymusik bisher die Nase gerümpft hat, sollte ganz unvoreingenommen dieses Album von Brad Paisley auflegen. Er wird einen Musiker entdecken, der zwar zu seiner Musik steht, diese jedoch so abwechslungsreich präsentiert, das man sich der Faszination nicht entziehen kann. Pop- und Rockfans werden hier Titel finden, die ihnen gefallen. Als Anspieltipps eigenen sich „Southern Comfort Zone“, „Tin Can On A String“ oder „Accidental Racist“. Bleibt zu hoffen, dass Brad Paisley seine Fangemeinde auch in Deutschland ein wenig vergrößert.

 

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