Wolf Peter Fehlhammer: Deutsches Museum

Autorenwertung
  • Unterhaltung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchhalbes Buch
  • Ausstattung
    ein Buchein Buchein Buchhalbes Buchkein Buch
  • Aufmachung
    ein Buchein Buchein Buchein Buchein Buch
  • Informationen
    ein Buchein Buchein Buchein Buchkein Buch
  • Gesamt
    4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne4.5 Sterne

Deutsches Museum

Wolf-Peter Fehlhammer. Prestel Verlag 2002, Gebundene Ausgabe, 300 Seiten, € 15,08

Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

: Deutsches Museum Geniale Erfindungen und Meisterwerke aus Naturwissenschaft und Technik; München 2003; 299 Seiten; ISBN:3-7913-2816-6

Das Deutsches Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik ist in München beheimatet. Es ist nach seinen eigenen Angaben das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. Es stellt rund 28.000 Objekte aus etwa 50 Bereichen der Naturwissenschaften und der Technik aus. Sie locken jährlich von etwa 1,5 Millionen Menschen an. Das ist als Forschungseinrichtung Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Erklärtes Ziel des Deutschen Museums ist es nach eigenen Angaben, „dem interessierten Laien in verständlicher Weise naturwissenschaftliche und technische Erkenntnisse möglichst lebendig nahezubringen.“

Über den Verlag

Der Verlag wurde im Jahre 1924 von Hermann Loeb in Frankfurt am Main gegründet. Er zählt heute nach eigenen Angaben mit seinen in Deutsch und Englisch erscheinenden Büchern zu Kunst, Architektur, Fotografie, Design, Kunsthandwerk, Kulturgeschichte und Völkerkunde international zu den bedeutendsten Verlagen auf diesen Gebieten.

Über das Buch

Wie dieses Buch beschreiben? Nach seinen Äußerlichkeiten? Dann muß man sagen, daß hier ein reichhaltig und wunderbar ausgestattetes und umfangreich geschriebenes Buch vorliegt. Da Bilder bekanntlich mehr als 1.000 Worte sagen, überwiegen hier die Fotographien. Es gibt sie in allen möglichen Größen, hauptsächlich aus unseren heutigen Tagen, in Farbe und großformatig. Es kommen zwar auch Texte vor, beispielsweise als Bildunterschriften oder Einführungen in ein Kapitel – die Bilder haben aber eindeutig vorrang.

Nach seinen Inhalten? Die Glastechnik kommt hier genauso vor wie Motoren, die Informatik, Physik, Musik, Automobile, Brücken, Kommunikation und Zeitmessung. Es ist also die gesamte Ausstellung irgendwie präsent. Doch nicht nur sie. Auch Bereiche wie die Werkstätten, Bibliothek, Depot die Geschichte und das Deutsche Museum Bonn tauchen hier auf.

Nach seiner Funktion? Die ist nicht so ganz eindeutig. Das Buch ist weder klassischer Museumsführer noch klassischer Bestandskatalog. Dafür fehlen die notwendigen Informationen. Oder ist die Funktion doch eindeutig? Ist das Buch möglicherweise eine umfangreiche Werbung jenseits aller Hochglanzbroschüren? Es ist jedenfalls eine gute Einladung vor allem an Väter und ihre Söhne, sich die Ausstellung einmal selbst anschauen zu kommen.

Das Buch ist keine klassische Zeitreise durch die Entwicklung von Technik und Naturwissenschaften. Es setzt eher Schlaglichter, so, wie sie in dem in Bayern beheimateten Museum vertreten sind. Die Ausstattung des Buches ist durchaus hochwertig, was sich beispielsweise an der benutzten Papierqualität, der Auswahl der Bilder und der professionellen Seitengestaltung zeigt.

Das Fazit

Ein Fazit ist hier schnell gezogen. Das Buch stellt das Museum und seine Ausstellung auf ansprechende Art und Weise vor. Die Vermittlung von Wissen ist wohl nicht unbedingt die Zielrichtung des Buches. Es soll wohl auch zu Erinnerungen anregen, ganz im Stile von: „Weißt du noch, wie es damals war?“

Wie bewerten Sie dieses Produkt?

Ihre Bewertung
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...

Schreiben Sie einen Kommentar