Wolfgang Blaschke: Angermünde

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Rezension von: AndreasRuedig | Rezensionsdatum:

/ Ingo Nagel: Angermünde und Umgebung

Das Buch ist im Jahre 2006 Verlag Erfurt erschienen; es ist die obligatorischen 128 Seiten dick.

Die Inhaltsangabe

Angermünde liegt in der Uckermark und zwar genau zwischen den Nationalparks Unteres Odental und dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Angermünde wurde im Jahre 1233 gegründet. Nach Angaben der Inhaltsangabe auf dem hinteren Buchdeckel ist Angermünde eine der wenigen Städte Brandenburgs mit einem fast vollständig erhaltenen historischen Stadtkern.

Die „Stadt zwischen den drei Seen“, wie Angermünde in der Inhaltsangabe genannt wird, war früher wohl eine Stadt der Handwerker und Ackerbürger. Das vorliegende Buch beschreibt die Geschichte Angermündes von der Jahrhundertwende bis 1970.

Die Besprechung des Bildbandes

Das Werk gehört zu der Buchreihe „Die Reihe Archivbilder“. In dieser Reihe ist es quasi eine Fortsetzung des Bandes „Angermünde – Tor zur Uckermark“; das Erstlingswerk muß sich wohl so gut verkauft haben, daß sich eine Fortsetzung für den Verlag gelohnt hat.

Trotzdem mußten die beiden Autoren die gleichen Gestaltungskriterien einhalten, wie sie für die ganze Bildbandriehe gelten. Das hier vorgestellte Buch enthält die obligatorische Einleitung mit den stadthistorischen Informationen.

Dann folgt der umfangreiche Bildteil mit seinen historischen Aufnahmen. Wie auch in den anderen Bildbänden aus der Buchreihe sind die Aufnahmen alle auf dieselbe Schwarzweißstufe abgestimmt. Ohne die jeweilige Bildunterschrift könnte der Leser also nur schwer feststellen, aus welchem Jahr das jeweilige Bild stammt.

Die Fotographien beschreiben das Aussehen des Ortes, einige wenige wichtige gesellschaftliche Ereignisse sowie die örtliche Wirtschaftsstruktur. Fotos von privaten Anlässen gibt es hier zum Glück keine.

Unter zeitlichen Gesichtspunkten sind die Fotos gut gemischt. Der Leser / Betrachter lernt die Geschichte des ostdeutschen Ortes kennen, wobei die Politik (rot wie braun gleichermaßen) explizit ausgespart ist. Dies macht auch den Charme des Buches aus. Der Leser lernt hier einen Ort kennen, der der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt sein dürfte. Nationale oder gar Weltgeschichte wurde in Angermünde bislang jedenfalls noch nicht geschrieben. Von daher ist es schon eine angenehme Überraschung, daß sich der Verlag überhaupt an einen Bildband über diesen Ort herangewagt hat.

Über Verlag und Autoren

Der Verlag wurde ja schon an anderer Stelle vorgestellt. Daher soll hier nicht weiter nicht auf ihn eingegangen werden. Über die beiden Autoren sind keine Angaben im Buch enthalten. Von daher kann an dieser Stelle nichts weiter über sie gesagt werden.

Das Fazit

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. So lautet das Credo des ostdeutschen Verlages. Es wird in diesem Buch ansprechend umgesetzt. Der Leser erhält einen guten Eindruck von der Geschichte der ebenfalls ostdeutschen Stadt.

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